Marcus Triathlon Blog

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Ironman 70.3 Luxembourg

Rennberichte 2016Geschrieben von Marcus Ziemann Di, Juni 21, 2016 22:19:16

Irgenwie muss ich als Kind böse gewesen sein, anders ist der Ironman 70.3 im luxemburgischen Remich nicht zu erklären.

Zum einen tauchte in der Rennwoche das Gerücht auf das es eine Absage des Schwimmens geben könnte und zum anderen drohte Unwetterartiges und kühles Wetter für den Renntag.

Der erste Teil wurde dann auch zwei Tage vor dem Rennen bestätigt werden. Das Rennen sollte als Duathlon ausgetragen werden und das Schwimmen mit 5k Lauf ersetzt werden.

Durch den Start am Sa war der Check-In und die Ausgabe der Startunterlagen auf 19uhr am Freitag begrenzt. Da ich aber zum Arbeiten Volk gehöre, kam ich dadurch arg in den Stress und so kam es das ich, bedingt durch ordentlich Stau, kurz vor Toresschluss in Remich eintraf.

Dann nahm das Chaos seinen Lauf. Als ich das Rad fertig machen wollte, rollte eine heftige Gewitterfront an und es knallte mächtig los. Die Aufkleber flogen weg und ich musste mich ins Auto retten und beten das mein Rad überlebt. Nach einer Weile beschloss ich einfach irgendwas in den Beutel zu schmeißen und irgendwie einzuchecken.

So hatte ich am Rennmorgen noch ordentlich Stress, konnte aber wenigstens im Hotel noch mal alles durchspielen. Optimale Vorbereitung geht aber anders.

Am Rennmorgen war es zunächst trocken, Unwetterfronten zogen aber auf.



Der Rennstart sollte um 10:15 erfolgen, im selben Ablauf wie zum Schwimm Start. Alle 5 Sekunden wurden 5 Athleten losgelassen. Die Beine fühlten sich gut an und ich fand mein Tempo. Es ging über die 5,3km Runde vom Halbmarathon, plus den Weg vom Schwimm Start und zur Wechselzone. Somit war der erste Lauf 5,6 km lang. Ich war doch inzwischen deutlich "drüber" und lief nach 20:42 in die Wechselzone ein. Das bedeutete 3;42 im Schnitt und eine 5km Zeit von 18:32. Zu diesem Zeitpunkt auf Platz 5 liegend folgte ein perfekter erster Wechsel.

Auf dem Rad hatte ich ebenfalls super Beine und so kam ich beim Wendepunkt nach 20km exakt nach 29:23 an, was einem Schnitt von 40,71 km/h entsprach. Wahnsinn!!!

Nach etwa 13k erwischte mich der erste Schauer, nach etwa 25-27km der nächste.

Bei km 35 ging es dann erstmal rauf und es folgte der Auftakt der knapp 900 Höhenmeter. Leider schlug auch das Wetter immer wieder um. Ich bin bekanntlich ein sehr schlechter Abfahrer, aber wenn es dann noch nass ist, dann hört der Spaß auf. Und so wurde aus dem super Schnitt eher eine Sightseeing-Tour. Und bei 11 Grad und Regen meldete sich auch der Rücken und ich fühlte mich allgemein nicht mehr wohl.

So brachte ich es auf dem Rad mit einem Schnitt von 33,3 km/h in die Wechselzone. Schade, es hätte schnell werden können, aber immer noch besser als sich von der Straße kratzen zu können.

Beim Auftakt zum zweiten Lauf merkte ich direkt das ich einfach vom kühlen Wetter "steif" war und so konnte ich zwar kein Tempo mehr machen, aber wenigstens von vorne bis hinten mein Tempo halten.

Mit einer Endzeit von 4:53 kann ich unter den Umständen doch ganz gut leben. Wäre nur schön wenn mal etwas ohne Probleme, ohne Stress und mit gutem Wetter ablaufen könnte.

Ein paar Versuche folgen ja dieses Jahr noch



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