Marcus Triathlon Blog

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About Triathlon & my Life

Hier im Blog erfahrt ihr alle News über Training und Wettkämpfe.
Von der Herzschrittmacher OP 2005 bis zur Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii 2009 und dem Kampf gegen den Krebs 2010


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Ironman South Africa 2016

Rennberichte 2016Geschrieben von Marcus Ziemann So, April 17, 2016 10:35:22

Eine Woche ist nun vergangen und ich bin, nach langer Heimreise, wieder gesund zuhause angekommen.

Zeit genug also das Rennen sacken zu lassen.

Es gibt Tage an denen man aus dem Bett steigt und schon dieses Gefühl hat, das Gefühl das es wohl nicht der erhoffte Tag werden wird.

So war es letzten So, als um 3:55 der Wecker bimmelte.

Kurzes Frühstück und auf ging es zu Fuß vom Hotel zur Wechselzone. Dort klappte eigentlich alles gut und ich war relativ früh bereit fürs Rennen.

Für einen Ironman am unteren Ende der Welt war es fast wie zuhause. Man traf unendlich viele Leute am Rennmorgen.

Sehr schöne Kulisse zum Start. Das Meer und der Pier in der aufgehenden Sonne, die vielen Zuschauer und einheimische Tänzer am Strand.
So kann ein Rennmorgen besser nicht beginnen. Um 6:30 erfolgte der Start der Profis. Ab 6:45 dann der Rolling Start. Alles 10 Sekunden wurden 10 Athleten zu Wasser gelassen. Es begann sehr entspannt, ohne Prügel. Ich merkte aber schnell das der Indische Ozean draußen nicht so ruhig sein sollte, wie es von außen wirkte. Das Meer war sehr unruhig und man wurde wie in einer Waschtrommel ständig zu allen Seiten geschaukelt. So konnte man einfach nicht ruhig schwimmen. Als ich versuchte meinen Rhythmus zu finden, wurde ich unsanft geweckt. Ich hatte Kontakt mit einer sogenannten Bluebottle, eine Quallenart an der südafrikanischen Küste.

Ich fand die Sicherheitsmaßnahmen in diesem Rennen nicht gut und so kam ich mir zu diesem Zeitpunkt recht einsam vor. Ich wusste ja nicht ob es, durch die Qualle, zu einer Reaktion kommen würde, der der Kontakt auch im Geschichte war. Mit gemischten Gefühlen ging es weiter. Die Sicht war durch das Meer auch verdammt schlecht. Irgendwann war dann auch endlich das hintere Ende erreicht und es ging mit zwei Wendebojen endlich zurück. Auf dem Rückweg dann wieder ein Schlag am Hals und erneut Quallenkontakt. Ich wollte nur noch raus aus dem Meer. Nach gefühlten 3StD dann endlich Strand unter den Füßen und der Weg zur Wechselzone. Dort der nächste Schock. Der Reißverschluss von meinem Rennanzug war aufgeplatzt und kaputt, so dass er oben fest hing und unten offen war. Zwei Volunteers versuchten das Problem zu lösen, das Ergebnis war aber negativ.

So ging es mit ungutem Gefühl auf die 180 Rad Kilometer. Abgesehen von der Strecke warteten auch hier einige Herausforderungen. Durch den Linksverkehr wurden die Radflaschen links angegeben. Sehr ungewohnt und nicht einfach.

Irgendwie merkte ich schnell das einfach kein Druck auf den Pedalen war und (durch die Quallen ?) der Kopf total dicht war. Vom Magen her fühlte sich auch alles nicht so toll an. Kann halt passieren beim Schwimmen im Salzwasser.

So ging es auf dem Rad zunächst die Küste entlang, um dann rechts zum ersten großen Ausstieg abzubiegen. Dort lief es eigentlich recht gut, fand ich. Trotzdem konnte ich nie wirklich gute Werte treten. Inzwischen wurde es auf dem Rad auch schon recht warm unter dem Aerohelm.

Ohne große Vorkommnisse ging es in die zweite Runde. Der Wind nahm etwas zu, war aber längst nicht so übel wie zu Beginn der Woche.

Da ich inzwischen auch einfach zu viel Zeit verloren hatte, fuhr ich längst nicht am Limit, sondern fuhr einfach meinen Stiefel in Richtung Wechselzone runter.

Nach enttäuschenden 5:50 ging es dann in die zweite Wechselzone. Der Wechsel zum Lauf ging Problemlos über die Bühne und ich war froh in den Laufschuhen zu sein. Ich wusste noch nicht wie es mit der Energie so reichen würde, da ich sehr wenig aus meiner Gel Flasche aufgenommen hatte, da das Zeug durch die Hitze unangenehm warm war und einfach übel schmeckte.

Die erste Laufrunde war klasse, obwohl es inzwischen bei 34 Grad, ohne jeden Meter Schatten, sehr warm war.

Auf der zweiten von vier Laufrunden plötzlich Stiche im rechten Rippenfell.

Ich hielt kurz an und versuchte ruhig zu atmen. Es folgten immer wieder versuche, aber das ganze zog sich die nächsten 15 km. Immer wieder zwang mich das ganze zu Gehpausen.
Doch der Wille war einfach stärker und so hatte ich den Schmerz irgendwo zwischen km 25–27 besiegt und ich konnte wieder durchlaufen.

Die Stimmung an der Laufstrecke war gigantisch und immer wieder wurde man nach vorne gefüllt Ab dem letzten Wendepunkt war ich mir sicher das ich wieder richtig anziehen konnte und so lief ich die letzten 5-6 km ordentlich im 5:15er Schnitt.

Nach 11:23 StD ging es dann in den Zielkanal.
Leider konnte ich es nicht so richtig genießen. Zu groß waren die Erwartungen im Rennen und zu groß die Enttäuschung über die eigene Leistung.

Ich suche da keine Ausreden. Das Schwimmen war für alle schlecht, was man auch an den Zeiten sehen kann. Die Strecke wurde von allen mit etwa 4300 m angegeben und war somit viel zu lang, was sich an den Zeiten aller zeigte. Ich habe es danach ausgerechnet auf dem Rad verbockt. Aber "shit happens!" , ds Leben geht weiter. Mit dem Kona Ticket wäre es eh eng geworden, da das Feld in der M40 auch einfach übelst stark besetzt war, da scheinbar alle in Europa die gleiche Idee hatten, früh auf Quali Kurs.

Trotz allem habe ich mich mit viel Willen durchgebissen und ein weiteres Ironman Finish eingefahren.

Dazu war Südafrika mal wieder eine tolle Zeit und ein beeindruckendes Erlebnis.

Durch den Verlauf des Rennens könnte es noch zu Plan Änderungen für die Saison kommen. Dazu in den nächsten Wochen noch mehr.....



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Grüße unterhalb des Äquators

Berichte 2016Geschrieben von Marcus Ziemann Di, April 05, 2016 21:16:36

Nach zwei Tagen vor Ort wird es mal Zeit sich zum ersten Mal aus der Ferne zu melden.

Die Anreise war lang, verlief aber problemlos. Von Düsseldorf ging es über München und Johannesburg, nach Port Elizabeth. Nach einer Flugzeit von 20Std betrat ich zum ersten Mal südafrikanischen Boden.

Es war warm, aber nicht heiß und es war vor allem windig.

Und das zog sich leider bisher durch die ganzen Tage. Gestern einmal kurz das den Neoprenanzug und die Wasserlage getestet. Das Schwimmen war einfach nur schlimm. Ich hatte inzwischen ja schon häufiger schwimmen mit rauen Meer und ordentlichen Wellen. Das gestern ging aber mal gar nicht. Das ganze Meer war einfach nur unruhig und es schaukelte in alle Richtungen. Selbst als guter Schwimmer endet das am SO in einer Katastrophe. Heute wollte ich kurz das Rad checken, aber durch starke Winde war einfach kein radeln möglich. Später noch einmal ein kurzer Test im Wasser. Zwar bei Sturm ins Wasser, aber immerhin bei strahlend blauen Himmel. Das ganze endete fast in einem Desaster, da aus dem nichts plötzlich das Wetter umschlug. Nach 600 m schüttete es wie aus Eimern und der Himmel war komplett schwarz. Das Meer erneut unruhig und der Weg zurück eher ein Überlebenskampf.

Die Gegend ist zwar super schön und beeindruckend, aber in Sachen Wetter bleibt es eine Wundertüte.

Das Rennen wird sicherlich nicht sonderlich schnell. Die Schwimmzeit wird sicherlich nicht schnell. Auf dem Rad wird es sich mit Höhenmetern in Grenzen halten, aber der Kurz wird durch schlechten Asphalt langsam sein und der Wind wird uns zusetzen.

Lassen wir uns überraschen wie es am So aussieht

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New Website!!!!!

Berichte 2016Geschrieben von Marcus Ziemann Fr, April 01, 2016 14:28:47
Zum ersten April gibt es heute mal keinen Aprilscherz, sondern meine neue Website.
Nachdem es kurz vor dem Abflug noch einen neues Rad gab, kann ich jetzt meine Website im neuen Design präsentieren.
Schaut einfach rein und lasst mich wissen ob es euch gefällt.
www.marcus-ziemann.com

Morgen geht es dann in den Flieger nach Port Elizabeth. Somit wird es Zeit zu packen und die letzten Besorgungen zu machen.
Die nächsten Updates kommen dann südlich des Äquators , direkt aus der Sonne

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New Bike Sponsor !!!!!

Berichte 2016Geschrieben von Marcus Ziemann Mo, März 21, 2016 21:07:06
Nachdem ich am Wochenende mein fertig aufgebautes Rad abholen konnte, wird es Zeit das Geheimnis zu lüften.
Einigen von euch reichte der kleine Ausschnitt schon um zu erahnen was dahinter stecken könnte.
Als neuen Partner in Sachen Rad kann ich euch also Fuji Bikes präsentieren.
Und hier darf ich auch gleich mein neues Rad vorstellen, welches schon in Südafrika auf die 180km lange Reise gehen wird.
Es handelt sich um das Spitzenmodell der Norcom Reihe, dem Fuji Norcom Straight 1.1 2016
Das Rad ist komplett mit einer elektronischen Dura Ace DI2 ausgestattet und reit sich komplett in die Riege der Top Modelle auf dem Triathlon Markt ein, bietet dabei aber noch ein entsprechendes Preis-Leistungs Verhältnis
Bei Fragen zu dem Norcom Straight, oder überhaupt zu Fuji Bikes, stehe ich euch gerne mit Rat und Tat zur Seite, oder leite euch an die entsprechenden Personen weiter.
Was soll jetzt noch schiefgehen auf dem Weg nach Südafrika ? Die Leistung stimmt und für den Kopf gab es jetzt noch ein Traumrad. Also, auf geht's......

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News

Berichte 2016Geschrieben von Marcus Ziemann Mi, März 09, 2016 19:47:37
31 Tage verbleiben noch bis zum Showdown am Ostkap.
Und überraschenderweise habe ich kurz vorher noch einen Knaller zu vermelden! Denn es geht mit einem neuen Bike Sponsor in die neue Saison.
Der wird aber noch nicht verraten. Hier ein erster, kleiner Ausschnitt....na...schon erraten?
Ich freue mich auf jeden Fall mega über den neuen Partner. Somit also noch einmal legales Doping für eines meiner wichtigsten Rennen.
Ansonsten könnte es nicht besser laufen. Gestern waren es 38 km, bei 3 std in den Laufschuhen. Somit meine längste und härteste Laufeinheit im Training. Es läuft halt einfach und ich muss nur noch punktgenau am 10.04 mein Feuerwerk abbrennen.
In den nächsten Tagen gibt es dann die Auflösung zum neuen Sponsor

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Road to South Africa (Kona)

Berichte 2016Geschrieben von Marcus Ziemann So, Februar 21, 2016 22:11:20

48 Tage sind es nun noch bis zur Ironman African Championship in Port Elizabeth.
Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren und die Tage sind derzeit wirklich kein Zuckerschlecken. 5 std mit verdammt harten Intervallen und 162 km waren es heute.
Allerdings läuft die Vorbereitung zum ersten mal Verletzungs- und auch Störungsfrei.
Es gab zwar einige Einschränkungen was das Schwimmen angeht, wo es etwas besser hätte laufen können, aber sonst sieht es wirklich vielversprechend aus.
Sicherlich liegt es auch an der Tatsache das es auf der Arbeit wieder normal zugeht.
Dazu habe ich diesmal die Möglichkeit mich völlig auf mich zu konzentrieren. Wie heißt es so schön im Lied von Silbermond "... und eines Tages fällt dir auf das zu 99% nicht brauchst"...
Tja, so legt man den Rucksack ab und es läuft sich bedeutend leichter.
Ein Ironman im April ist und bleibt natürlich immer noch eine große Herausforderung gegenüber einem Ironman im Sommer. Aber ich bin mir sicher am 10. April gut trainiert und völlig bereit an der Startlinie am unteren Ende der Welt zu stehen

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Happy New Year 2016

Berichte 2016Geschrieben von Marcus Ziemann Fr, Januar 01, 2016 11:20:09

Ich wünsche euch allen ein Frohes Neues Jahr !

Hoffentlich sind alle gesund und munter in 2016 hineingerutscht.

Mir sind in den letzten Tagen, wie eigentlich jedes Jahr, so einige Dinge aufgefallen. Von allen Seiten kamen wieder die Guten Vorsätze für das kommende Jahr. Nächstes Jahr wird alles besser... Nächstes Jahr höre ich auch zu rauchen, mache mehr Sport, lebe ich gesünder, stelle meine Ernährung um.......blablabla

Leute, warum braucht ihr dafür einen Jahreswechsel? Warum braucht ihr solche Anstöße um eure Ziele anzugreifen? Ganz ehrlich, dann liegt ein Motivationsproblem vor. Und vor allem überleben diese Vorsätze dann wohl nicht mal den Januar.

Also kneift mal alle den Hintern zusammen und lebt im jetzt und hier und legt los.

Habt Spaß und genießt das Leben. Es kann so viel passieren und man sollte nicht alles vor sich hinschieben. So erreicht man seine Ziele nicht und so wird man nicht erfolgreich sein, zumindest nicht auf Dauer.

Um für die Statistiker noch einmal das Jahr 2015 in Zahlen:

Ich habe 201 km im Wasser verbracht, was unter den Kilometern von 2014 liegt

Ich habe 10.100km auf dem Rad gesessen, was knapp über 2014 liegt

Ich habe 1270km in den Laufschuhen verbracht. Was ok, aber für große Sprünge zu wenig ist.

Mit der Challenge Roth, dem Ironman Maastricht-Limburg, dem Ironman Louisville und dem Ironman Cozumel stand ich 4 mal am Start einer Langdistanz.

Mit dem Ironman 70.3 Florida, dem Ironman 70.3 Luxembourg, dem Ironman 70.3 Vichy fügte ich noch 3 Mitteldistanzen hinzu.

Das Jahr begann stark mit dem 70.3 in Florida und war noch ok in Luxembourg. Dann aber erfolgte ein erheblicher Einbruch, der nicht vorauszusehen war. Bei dem Druck und Aufwand im Job war es nicht mehr möglich erfolgreich seinen Sport nachzugehen. Schade eigentlich, denn die Form war vielversprechend. Beim 70.3 in Luxembourg legte ich mit 25:15 eine neue Schwimmbestzeit für mich hin. Im Training lief ich neue Bestzeiten über 5km und 10km, mit 17:49 und 38:06 und lief mit 1:26:14 auch einen guten Halbmarathon.

Aber was nützt das alles, wenn man am großen Tag X nicht auf 100% ist.

Auch bei den Radtests konnte ich mit einer Schwellenleistung von 289W(knapp 4,3w/kg) Top Werte vorweisen.

Zum Glück konnte ich das Jahresende, trotz erheblichen Stress, noch erfolgreich gestalten.

Der Ironman Louisville und der Ironman Cozumel waren ganz sicher Rennen der schwierigeren Kategorie. Und die Platzierungen konnten sich sehen lassen

Jetzt gilt es denn Schwung mitzunehmen.

Der Rennkalender für 2016 ist noch nicht komplett, nimmt aber Formen an.

Am 10.04 soll es im südafrikanischen Port Elizabeth auf die Jagd zur Hawaii Quali gehen. Und da gilt es ohne wenn und aber das Ziel zu erreichen. Somit würde dann mit den Ironman World Champioship Hawaii auch das zweite Rennen am 8.10 stehen. Aber das ganze ist halt nicht immer planbar und sicher, trotzdem weigere ich mich über Plan B nachzudenken.

Fest steht auch der 70.3 Ironman Gdynia am 07.08 und der Ironman Kopenhagen am 21.08.

Es gilt nun noch die Lücke nach Südafrika zu schließen, was aber im Kopf schon fast abgeschlossen ist.

Und an all diejenigen mit den guten Vorsätzen. 2016 hat begonnen, also runter von der Couch und legt los. Bleibt sauber und bleibt euch stets treu
Auf geht's



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Ironman Cozumel - Mission Complet

Rennberichte 2015Geschrieben von Marcus Ziemann Fr, Dezember 04, 2015 18:44:23
Das heutige Regenloch will ich mal nutzen im ein kleines Statement zum Rennen von mir zu geben. Die Anreise nach Cozumel war heftig und die Tage zum herunterkommen bitter nötig. Am Donnerstag habe ich dann die Start Unterlagen abgeholt.
Von der Organisation halt vieles typisch mexikanisch. Aber ich mache nun mal einen Wettkampf in einem Land mit einer anderen Mentalität und so sollte man den Ball flach halten und wissen auf was man sich einlässt. So weiß man auch das es im Wettkampf hier mal tropisch heiß und auf der Insel stürmisch auf dem Rad werden kann. Mental war ich also vorbereitet und so checkte ich am Samstag das Rad in der ersten Wechselzone im Chankanaab Park ein. Ein wunderschöner National Park mit Delphinen.
Dort sollte im Rennen dann auch der Schwimmausstieg sein. Die Nacht vor dem Rennen war nicht so toll. Es war sehr warm und irgendwie konnte ich nicht einschlafen. Am Rennmorgen bimmelte um 3:45 der Wecker. Das Hotel hatte alles zum Frühstück organisiert. Mit meinen beiden Jungs Jörg und Ludger ging es dann mit dem Auto zur Wechselzone. Beim präparieren der Räder gab es dann einen heftigen Schauer, es sollte aber die einzige Abkühlung für den Renntag bleiben.
Nachdem das Rad bereit für die 180km war, ging es mit dem Athleten Shuttle zum Schwimmstart, welcher knapp 4km weiter im Marina Fonatur Park erfolgen sollte. Wir schwammen also von Punkt zu Punkt. Es sollte ab 7:30 einen Rolling Start geben und man hatte sich aufgrund seiner zu erwarteten Schwimmzeit einzuordnen. Leider ist die Schulter nach Roth noch nicht die alte und ich schätzte mich rund 10min langsamer als normal ein, also um 1:05. Zunächst starteten die Profis um 7:15. 15min später dann unser Startschuss. Als ich dann mit den andern Athleten auf dem Steg stand krachte es plötzlich. Der mobil aufgebaute Steg drohte zusammen zu brechen. Viel Athleten sprangen in Panik zur Seite. Das Wasser war dort aber nicht tief und es kam teilweise zu Verletzungen, so auch bei meinem Bunny Jörg, der sich eine üble Verletzung am Fuß zu zog. Das ganze hätte zu einem riesen Unglück führen können. Scheinbar hatten wir alle noch großes Glück. Das Schwimmen selber war ein Traum. 10m Sicht bis zum Grund. Korallen,Fische…einfach ein Traum. Das Wasser war für einen Wettkampf viel zu warm. Irgendwie fand ich aber nie meinen Rhythmus Ich schwamm fast nur im gemütlichen Modus und gegen Ende dann noch ein paar Umwege. So kam ich dann, fast wie zu erwarten, nach 1:07 auf Platz 73 meiner Klasse aus dem Wasser. Der Wechsel verlief auch nicht ganz so rund. Da es ja ein Schwimmen ohne Neoprenanzug war, durfte man laut den Regeln ja nicht die Schultern bedecken und so durfte ich den Rennanzug erst in der Wechselzone anziehen, was nass aber mal gar nicht ging. So ging es dann, wild am Anzug zupfend, auf die erste Radrunde. Ich musste dann auch noch einmal stoppen um alles zu richten. Dann ging es zunächst mit Wind im Rücken ab. Nach etwa 15km war dann der Süd-Ost Zipfel erreicht und es kamen die knapp 20km mit dem zu erwarteten Gegenwind. Ich hatte ordentlich Wind erwartet, aber das war wirklich die Krönung an dem Tag. Gefühlt stand man ja schon fast. Ich fuhr die Leistungswerte jetzt schon deutlich über meine Verhältnisse Nach gut 20km nahm ich dann eine Flasche auf und wollte den Inhalt in der Aeroflasche am Lenker abfüllen. Den Lenker hielt ich zu diesem Zeitpunkt recht locker. Dann riss der Wind und eine Bodenwelle mich aus allen Träumen. Das Vorderrad schlug um und ich machte mich in voller Länge über den Asphalt lang. Von hinten schrie ein Athlet "what the f....ck!" und drehte zum Glück noch ab. Er wäre fast voll in mich hineingefahren. Zum Glück war die Geschwindigkeit durch den heftigen Gegenwind nicht hoch. Ich hatte unheimlich Glück. Weder das Material, noch ich selber, hatten groß was abbekommen. Der Schock war aber groß. und so hockte ich eine Weile am Rand. Ich wollte zunächst aus dem Rennen aussteigen, zum Glück entschloss ich mich dann aber zum Weitermachen. Ich kam etwas unglücklich auf dem Ellbogen auf und hatte dann etwas Probleme auf dem Lenker zu liegen. Zum Abschluss der ersten Runde hatte ich mich dann etwas gefangen. Dann drehte ich mächtig auf und fuhr Runde 2 und 3 in 1:44 und 1:46 für 62,5km. Zum Vergleich Runde 1 mit 1:46 für 54km. Ich verlor also auf der ersten Runde gut 10-12min. Die gesamte Performance auf dem Rad war aber stark. Vorgabe waren 214 Watt. Ich hatte am Ende im Schnitt 235Watt getreten. Das brachte mich nach Abschluss der 180km dann auf Platz 13. Es war im Wechselzelt dann noch sehr leer und es waren noch nicht viele Athleten auf der Laufstrecke. ich war zu diesem Zeitpunkt etwa auf Platz 80 gesamt. nicht auszudenken wo ich mit einem perfekten Schwimmen und ohne das Missgeschick auf der ersten Runde gewesen wäre. Wir leben aber nicht im wenn und aber.... Also auf in die restlichen 42,2km zu Fuß. Es war heiß mit hoher tropischer Luftfeuchtigkeit. Nicht einfach zu laufen. Ich fühlte mich aber wohl und ICH WOLLTE ES! Ich wollte unbedingt einen Marathon Richtung 3:30! Die Rechnung ging bis zum Wendepunkt auch voll auf. Ab dem Halbmarathon wurde es dann deutlich langsamer, aber trotzdem bis zum Ende total konstant. So kam ich dann nach 10:26 auf Platz 17 in der AK und in den Top100 gesamt ins Ziel.
Ich habe mich auch gefreut das sich Jörg und Ludger so toll durchgekämpft haben. Das rundete diesen Tag noch ab!


Ich denke das ich einen großen Kampf geliefert habe. Ich habe Willen bewiesen und auf die Zähne gebissen. Der Ironman Cozumel ist kein Kindergeburtstag mit dem Wind und der Hitze. So kann ich positiv ins nächste Jahr blicken. Wenn es mit dem Schwimmen wieder passt und mal keine "kleinen Unglücke" passieren dann ist vieles möglich! Also muchas gracias Cozumel!

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Conquer the Island- Mission Cozumel

Berichte 2015Geschrieben von Marcus Ziemann So, November 22, 2015 11:17:33

Heute geht es zum letzten Rennen des Jahres nach Cozumel.
Ein sehr langer Trip wartet hier auf mich, bevor ich das karibische Paradies genießen darf.
Über Madrid und Mexiko City geht es dann rüber nach Cozumel. Cozumel ist eine kleine Insel, die der mexikanischen Halbinsel Yukatan vorgelagert ist und dem Bundesstaat Quintana Roo angehört.
Mit einer Größe von nur 45x17km ist die Insel für einen Ironman schon recht klein, aber so werden wir die Insel auf der 180km Radstrecke halt dreimal umrunden.
Mit bis zu 29 Grad Wassertemperatur und kristallklaren Wasser werden die Bedingungen zum Schwimmstart wohl traumhaft sein.
Das Klima dürfte die hohen Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit sicherlich eine Herausforderung sein, was aber genau mein Ding sein dürfte.
Ich hoffe das die Erholung nach dem Ironman Louisville ausreichend ist. Die letzten Wochen wurde es im Job auch etwas angenehmer. Trotzdem sind die letzten Monate natürlich nicht spurlos verschwunden. Weder köperlich, noch mental.
Trotzdem hoffe ich auf ein ordentliches Rennen zum Jahresabschluß.
Mit im Gepäck sind folgende Trainingskilometer im Jahr 2015:
Swim: 180km
Bike: 9700km
Run: 1150km

Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf das Rennen........


Vorschau



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Ironman Louisville/Kentucky

Rennberichte 2015Geschrieben von Marcus Ziemann Di, Oktober 20, 2015 21:06:33


Auferstanden in Kentucky, so könnte man das Geschehene in der Stadt der Rennpferde, des Bourbon Whiskeys und der Heimat von Muhammed Ali nennen.

Sehr ungewiss ging es zu meinem dritten Ironman in diesem Jahr. Zum einen standen gute Trainingsergebnisse da, auf der anderen Seite standen aber 900std harte Arbeit in 3 Monaten, Stress, ständige Schmerzen, eine kaputte Schulter und ein sehr heruntergekommenes Selbstbewusstsein, nach zwei verkorksten Langdistanzen.

Auch vor Ort war wenig auf eine gescheite Rennvorbereitung ausgelegt. Nach der Anreise standen 3 Tage New York City und eine Rundtour zu den Niagara Fällen und Kanada auf dem Plan.

Ein Jan Frodeno würde auf Hawaii sicherlich auch nicht seinen besten Tag haben, wenn er drei Tage hintereinander je 30km durch New York spazieren geht.

Aber vor Ort sagte ich mir halt "es ist wie es ist und mach einfach das beste draus!"

Das Schwimmen war bis kurz vor dem Start ungewiss, da der Ohio River von einer schweren Algenpest befallen war.

Da es grünes Licht gab, ging es früh morgens in die Wechselzone zur Vorbereitung. Nach dem am Rad alles klar war, mussten wir rund 2km zum Schwimmstart laufen, wo schon eine lange Schlange auf den, dort geplanten "Rolling Start" , wartete.

Es sollte am Renntag zwar warm und sonnig werden, aber die Frühtemperaturen vor dem Start waren lausig kalt.

Durch die kühlen Temperaturen am morgen wählte ich diesmal eine andere Taktik und entschied mich für trockene Rennkleidung nach dem Schwimmen.

Dann lieber Zeit in der Wechselzone liegen lassen, bevor die Muskulatur auf dem Rad durch kühle Temperaturen und nasse Kleidung versagt.

Beim Warten auf dem Schwimmstart froren die Füsse schon fast am Boden fest.

So war ich froh als ich dann endlich den Startschuss hörte und ins Wasser durfte.

Da ich beim Start recht weit vorne war und erstmal Druck machte, schwamm ich vorne weg und machte etwas Tempoarbeit. Da es aber zunächst gegen die Strömung ging war es eher unklug. Das Tempo hielt auch nicht lange an. Durch den Neo kam ich schnell ins Hohlkreuz und die Schulter wollte auch wieder nicht so recht.

Nach etwa 1500m wurde das Schwimmen eher zur Qual, was mich aber an diesem Tag nicht so recht störte.

So stieg ich nach, eher schlechten 70min, aus dem Wasser und machte mich auf in die Wechselzone.

Wie vorher eingeplant, dauerte der Wechsel etwas länger.

Auf dem Rad ging es zunächst flache 20km am Ohio River entlang. Dann wartete der erste Hügel zum Aufwärmen, ehe es nach 30km in eine 10-12km lange Wendepunktstrecke ging. Diese hatte es dann ,mit ordentlichen Steigungen , in sich.

Da es etwas durch den Wald ging und einige Abfahrten in dieser Passage waren, kühlte ich etwas aus und verlor den Rhythmus.

Es ging recht wellig und anspruchsvoll weiter. Oben gab es dann eine etwa 45km lange Runde die zweimal gefahren werden musste . Inzwischen wurde es auch deutlich wärmer und so fasste ich auf der zweiten Runde endlich den Mut etwas zu riskieren. Von km 130-180 fuhr ich wirklich stark und kassierte ab da ordentlich Leute ein. So konnte ich mich auf dem Rad von Gesamtrang 780 nach dem Schwimmen auf Rang 255 nach dem Rad vorarbeiten.

Nach einem ordentlichen Wechsel ging es mit relativ frischen Beinen und ordentlich Bock auf die Laufstrecke.

Sofort fand ich einen guten Laufryhthmus und ich versorgte mich gut.

Inzwischen war es auch gut warm. Es waren auch noch nicht viele Läufer auf der Strecke. Inzwischen war es ordentlich war und es waren meine Bedingungen. So machte ich mich auf die 42,2km lange Aufholjagd.

Es machte Spaß die Leute leiden zu sehen und so lief ich meinen Stiefel runter, inzwischen völlig im Plan.

So ging es dann, immer noch recht frisch , in die zweite Laufrunde. Bis zum Ende keinerlei Schäche, im Gegenteil, die letzten 3-5km konnte ich es riskieren und noch ein wenig zulegen.

So lief ich dann mit einer 3:46er Laufzeit nach 10:50 in der 4th Street of Louisville in den Zielkanal.

Ein toller Zieleinlauf, Gänsehaut pur und insgesamt ein tolles und unvergessliches Rennen in Kentucky.

Die Aufholjagd endete übrigens mit einem 137 Rang und Platz 27 in meiner AK.

Für das Hawaii Ticket natürlich zu wenig, aber für meinen miserablen Zustand der letzten Wochen ein tolles Ergebnis.



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Ironman Port Elizabeth 2016

Berichte 2015Geschrieben von Marcus Ziemann Do, September 24, 2015 21:36:23
In 9 Tagen geht es bereits in den Flieger nach New York City, um dann eine Woche später beim Ironman Louisville/Kentucky aufzuschlagen.
Diverse Neuigkeiten gehen derzeit durch die Presse, wonach der Ohio River, (wo das Schwimmen stattfindet) auf einer Strecke von über 100 Meilen mit einem grünen Algen Teppich überzogen ist. Derzeit wird vor Kontakt mit dem Wasser gewarnt. Kein gutes Vorzeichen also für 3200 Athleten, die sich auf die 3,89km lange Strecke begeben wollen.
Sollte es also zur Schwimmabsage kommen , dann muss man einfach das beste aus der Situation machen. Noch sind es aber gut zwei Wochen bis zum Rennen.
Nun aber zur Überschrift und zu den eigentlichen News !

In der Rennplanung für 2016 hat sich was getan und das nächste Rennen ist fest gemeldet.
Am 10.April geht es im Südafrikanischen Port Elizabeth bei der African Ironman Championship um 75 Kona Tickets .
Somit sind für 2016 Südafrika und Kopenhagen fix gemeldet und der Rennkalender nimmt langsam Formen an
Hier ein kleiner Vorgeschmack zum Rennen an der Nelson Mandela Bay....
Klick hier:

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Ironman 70.3 Vichy

Rennberichte 2015Geschrieben von Marcus Ziemann So, September 06, 2015 22:47:02

Operation gelungen, Patient wiederbelebt !
So kann man meinen spontanen Ausflug zum Ironman Vichy bezeichnen.
Ich hatte ja eine Überraschung angekündigt und so habe ich mich sehr kurzfristig in Vichy angemeldet.
Ich wollte einfach nicht mit dem Gefühl von zwei DNF im Oktober nach Louisville reisen.
Zwar hat sich die berufliche Lage noch einmal deutlich verschärft, aber dennoch wollte ich es wagen und den 70.3 als Aufbauhilfe nutzen.
SO ging es dann direkt nach der Arbeit auf die gut 9Std lange Reise ins französische Städtchen Vichy. Die Reise begann im strömenden Regen, bei 17 Grad und strömenden Regen. Nach etwa 500km wurde es Zeit für die Klimaanlage, denn die Außentemperatur war inzwischen auf gut 30 Grad angestiegen.
Da die letzten 175km sich komplett über Land zogen und ich inzwischen 800km hinter mir hatte, zog ich eine längere Pause vor und so ging es früh am morgen auf die restliche Strecke.
So kam ich pünktlich zur Startnummern Ausgabe in Vichy an. Dort zeigte sich alles bestens organisiert und vor allem warm und sonnig.
Nach Aufnahme der Unterlagen fuhr ich die Strecke mit dem Auto ab und lockerte noch einmal 60min die Beine auf der Wettkampfstrecke.
Der Asphalt war rau, die Straßen nicht im besten Zustand. Ein paar Anstiege, aber alles gut machbar. Nur eben kein schneller Kurs.
Im Anschluss konnte ich direkt mein Rad und die Wechselbeutel einchecken.
Bevor es dann zur Pasta Party ging, konnte ich am Hotelpool noch ein wenig die Beine hochlegen.
Auf der Pasta Party wurde dann alles geboten was das Herz begehrt und es fehlte nichts.
Die Nacht war erholsam und der Wecker klingelte um 4 Uhr. Kurz danach ging es mit etwa 25min Fahrt zur Wechselzone.
Alles soweit hergerichtet und bereit für den Start.
Ich wurde in der ersten Startgruppe um 7Uhr einsortiert. Da ich im Moment nicht im besten Zustand bin und meine Schulter (noch aus Roth) Probleme macht, sortierte ich mich diesmal nicht komplett vorne ein. Schon vor dem Start ging es recht aggro zu und die Leute zeigten sich recht rücksichtslos.
Beim Startschuss kam ich überhaupt nicht gut weg. Ich wurde im Anschluss übelst vermöbelt, geriet etwas in Panik und versuchte nach außen zu gelangen. Dort angekommen wurde ich direkt unsanft vom Kanu wieder in die Menge geschoben.
Erneut totale Prügelei, wobei mich mich völlig verschluckte und nach Luft schnappte. Ich fand nie einen Rhythmus und kam nach Katastrophalen 36min aus dem Wasser. Übel für jemanden der vor kurzem noch eine Bestzeit von 25:15 hinlegte.
Es war mir aber total egal. Ab aufs Rad und Gas. Die ersten 10-15km waren total verwinkelt. Durch die aufkommende Hitze und dem nassen Körper war mein Visier vom Helm sofort beschlagen. Ich fuhr teilweise total blind, vor allem wenn es gegen die Sonne ging. Zum Glück ist zu diesem Zeitpunkt nichts passiert.
Ich fand dann aber einen guten Rhythmus und so konnte ich total Konstant einen Schnitt zwischen 35-37km/h fahren. Nach etwa 73km kam nochmal ein ordentlicher Anstieg, der mir erstmal ein wenig den Zahn zog. Die letzten Kilometer ging es dann bergab und so konnte ich mich, nach 93km, gut in die Wechselzone retten.
Der Wechsel verlief ohne Probleme und die ersten Laufkilometer fühlten sich gut an. Es war inzwischen mächtig warm, bei einer Höchsttemperatur von 37 Grad.
So gab es natürlich einige Opfer auf der Laufstrecke. Ich fühlte mich, bei dem Wetter, mal wieder pudelwohl.
Ich konnte und wollte an dem Tag einfach kein Vollgas geben. Mit einem gemütlichen Schnitt von 4:57 und einem entspannten Puls von 152, lief ich schlussendlich mit einer Zeit von 5:11:07 in den Zielkanal.
Natürlich ist das für mich keine gute Zeit und auch der 67. Platz keine Top Platzierung. Das sollte es aber auch nicht werden. Ich wollte einfach raus und ein schönes Erlebnis haben. Man kann nicht nur noch arbeiten und dann noch Mega Rennen liefern.
Die letzten Wochen waren nicht einfach für mich. Vichy sollte zum Aufbau dienen und ich denke das ist voll aufgegangen.
Insgesamt eine tolle Veranstaltung, die man gut weiterempfehlen kann. Weltklasse After Race Verpflegung. Vielleicht sieht man sich wieder
So kommt auch die Motivation für 2016 wieder und die weiteren Planungen laufen an.
Demnächst auch mehr zu diesem Thema.....

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