Marcus Triathlon Blog

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About Triathlon & my Life

Hier im Blog erfahrt ihr alle News über Training und Wettkämpfe.
Von der Herzschrittmacher OP 2005 bis zur Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii 2009 und dem Kampf gegen den Krebs 2010


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Ironman Florida

Rennberichte 2012Geschrieben von Marcus Ziemann Sa, November 10, 2012 19:45:47

Nach dem Ironman Florida brauchte ich jetzt erst einmal ein paar Tage zum abschalten.

was ist passiert?im Grunde genommen eine gute Frage!

Antwort: keine Ahnung!und ich werde es wohl auch nie erfahren was in diesen Minuten im Kopf in mir vorging.

Aber von vorne:

der Rennmorgen begann wie immer.um 4uhr bimmelte der Wecker.ich hatte ganz gut geschlafen und war auch sofort da.was mich irretierte was das rauschen vor der Balkontür.ich wagte einen Blick nach draussen und war schnell erschrocken.nachdem sich das Wetter seit Ankunft am Mi vor dem Rennen immer besser entwickelte war dieser anblick dann doch erschreckend.ordentlicher Wind und noch viel schlimmer,richtig hohe Wellen sorgten für weniger gute Stimmung.

dann schnell einn paar Bagels zum Frühstück reingeschmissen und so ging es dann um 5'15 mit dem Auto zum Startgelände.

Ab da kam doch relativ viel hektik ins Spiel,was man am Rennmorgen gar nicht gebrauchen kann.die Special Needs Beutel mussten ausserhalb vom Gelände abgegeben werden und der Weg war recht lang.Am Ende war alles etwas knapp mit der Zeit und so konnte ich nichtmal die Reifen nachpunmpen.um 6'30 hieß es dann raus aus der Wechselzone.Dann ab zum Strand,eincremen und Neo an.schon erfolgte der Startschuss für die Profis.danach eine live gesungene Version der US Nationhymne,wie schon vor dem Start in Miami.da muss man schon sagen das die Amis das gut drauf haben.hat schon was und sorgt für Gänsehautstimmung

Punkt 7uhr erfolgte dann der Kanonenschuss zum Start des Ironman Florida.

ich sortierte mich relativ weit vorne ein und hatte neben den 3000 Athleten und der Uhr einen weiteren Gegner......das Meer.was sich sofort zum Start da auftürmte ging eigentlich gar nicht.heftige Wellen sorgten dafür das man kaum ins Wasser kam und als man die ersten überwunden hatte,ging es wegen der Gegenströmung,zumindest gefühlt, kaum einen Meter nach vorne.

dennoch verging die Zeit zur ersten Boje meiner Meinung nach schnell.dafür dauerte der Rückweg,trotz Strömung im Rücken, relativ lange.

Nach Beendigung der ersten 1,9km langen Runde ging es zum Landgang kurz raus,um sich dann erneut in die Fluten zu stürzen.

eine Welle zog mir den Boden unter den Füssen weg und zack ging es erst einmal auf die Nase,sah bestimmt spassig aus für die anderen.

Trotz den Schwimmbedingungen spulte ich das schwimmen erstaunlich routiniert runter und so kam ich dann mit einer Schwimmzeit von 1:07:29 aus dem Wasser.keine gute Schwimmzeit für mich,aber unter den Bedingungen doch wirklich ok.

der Wechsel verlief ohne Probleme,war aber dennoch durch die langen Wege nicht wirklich schnell.

ab aufs ad und hier spulte ich ohne groß nachzudenken mein Programm ab.die Strecke war anders als in den Jahren zuvor doch mit leichten Wellen versehen und nicht mehr ganz flach.also eigentlich wie für mich gemacht.ich ging nicht ganz das hohe Tempo das ich eigentlich angehen wollte.ich musste ja auch im Hinterkopf haben das ich nur 5 Tage regenerieren konnte nach dem 70.3 Ironman Miami und eigentlich wollte ich den Ironman Florida dann ja auch eher zum ausklingen nehmen.

es life aber eigentlich.eine Strasse mit Wendepunkt,etwa zur Hälfte der Strecke,sorgte dann irgendwie für den Stimmungsumschwung.10km mit Rissen in der Strasse gingen mir gehörig auf die Nerven und irgendwie gab es dann bei km 100 auch einen Riss bei mir im Kopf.ich fing an zu denken und das war ein Fehler.plötzlich machte das ganze keinen Spass mehr.von einen Augenblick auf den nächsten,obwohl es nie schlecht lief.

tja,das Ende vom Lied.........

Ein Scott Plasma Premium stand in der Wechselzone und sein Besitzer ging nicht mehr auf die Laufstrecke.ein schwacher moment reichte und ich war raus aus dem Rennen.und das ganze obwohl es mir nie schlecht ging.ich war gesundheitlich voll da,die Muskeln waren ok,also alles bereit für ein gutes Rennen.

Aber ich saß wie ein Häufchen Elend am Streckenrand und der Kopf war völlig leer.

ich hatte einfach keine Lust mehr auf den Sport.ich glaube nicht das es an dem gewagten Projekt lag in 6 Tagen zwei mal anzutreten.ich glaube vielmehr daran das ich über das Jahr verteilt an irgendeiner Stelle was zuviel gemacht habe.

Einfach schade....schade für mich,um das hohe Startgeld,die Vorbereitung und auch für alle die mitgefiebert haben.

ich brauchte eine Weile mich zu sammeln und beschloss dann mich erstmal um meinen Freund Gerhard zu kümmern.nachdem ich über den Tracker rausgefunden hatte wo er sich befindet,machte ich mich auf die Suche und konnte ihn auf der ersten Runde schon für einen km begleiten und ihm Mut zusprechen,denn er machte bis hierhin ein großes Rennen.

ich beschloss ihn auf der zweiten Marathonhäfte zu begleiten.so ging es schnell mit dem Auto zum Start/Ziel Bereich und ab in Lauerstellung.

ich konnte dann doch noch einmal die Stimmung an der Laufstrecke aufsaugen und ihn bis ins Ziel begleiten.

ein Moment der mich dann doch noch glücklich machte,das zumindest einer das Ziel glücklich und gesund erreichen konnte.

für mich gilt es das ganze nun zu verarbeiten und entsprechend gestärkt aus dem ganzen wieder herauszukommen um die Planungen für die nächste Saison aufnehmen zu können

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Ironman 70.3 Miami/Florida

Rennberichte 2012Geschrieben von Marcus Ziemann Di, Oktober 30, 2012 04:59:50
Hier ein kurzer Bericht aus dem Sunshine State vom gestrigen 70.3 Ironman Miami. Die Bedingungen hatten sich zum Glück etwas beruhigt.die Ausläufer vom "perfekt Storm" Sandy haben sich zum Glück weiter Richtung Norden aufgemacht und bedrohen zur Stunde die Region um die Metropole New York City. Dennoch sollte der Wind im weiteren Rennverlauf noch eine Rolle spielen. Die Wechselzone glich am morgen einem einzigen Chaos.anders als bei Ironman Rennen gewohnt,gab es keine Wechselbeutel.und durch den Wind fand man später doch einige Sachen in der Nachbarschaft wieder. Vor dem ersten Start gab es dann,passend zum Sonnenaufgang,die US Nationalhymne.hatte schon was.... Es folgten 25 Wellenstarts der knapp 300 Teilnahmer.ich muss zugeben das ich selten so ein unspektakuläres Schwimmen erlebt habe.kaum prügel um mich herum.dennoch mit 33min, eine für mich schlechte Schwimmzeit.keine Ahnung woran es lag.ich kam gefühlt nicht richtig ins Rennen. Dann der erste Wechsel,auch nicht wirklich das gelbe vom Ei. Die Jagd sollte dann auf dem Rad beginnen,was mir auch zunächst gelang.ich konnte doch immer wieder gut überholen. Doch zwei Dinge setzten mir dann enorm zu. Zum einen diese unglaubliche Gruppenfahrt,vor allem von Südamerikanern und zum anderen der Gegenwind auf den ersten 45km. Keiner hielt sich an die Windschattenregel.die Leute fuhren zum Teil 20cm hinter dem Vordermann her,unglaublich Und der Wind hatte mich nach 30km zerlegt.mein schnitt sank bis zum Wendepunkt auf total enttäuschende 30,7kmh. Dann die Wende und logischerweise mit Wind im Rücken.der drückte dann die zweiten 45kmh ordentlich auf Gas und so fuhr ich einen schnitt von über 40kmh und weit über 20min schneller. Dann in die Wechselzone und dort das absolute Desaster.minutenlang suchte ich meinen Platz.ich wollte schon völlig verzweifelt aufgeben. So wechselte ich dann nach einer gefühlten Stunde in die Laufschuhe.hier passte sofort alles. Zwar war die Laufstrecke durch den enormen Wind und der Brücke zu Miami Beach nicht wirklich einfach und schnell,aber diesmal sollte ich endlich konzentriert und von Wut angetrieben laufen können. Inzwischen war es auch nett warm geworden. So wurde es für mich der perfekteste Lauf in einem Ironman Wettkampf. Und das auch ohne alles verbrannt zu haben.schließlich bleiben nur 5Tage zur Erholung bis zum Ironman Florida. Es sollte dann auch die beste Platzierung bei einem so großen Ironman werden Die Uhr blieb nach 4:53:24 stehen,bei einer Laufzeit von 1:35:03 Das bedeutete Platz 218 gesamt und Platz 27 in einer starken Altersklasse

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Rennbericht Ironman 70.3 Zell am See/Kaprun

Rennberichte 2012Geschrieben von Marcus Ziemann Fr, August 31, 2012 18:53:29

Mein letztes Rennen für die Saison 2012 auf europäischen Boden ist nun auch Geschichte und ich bin froh das es bald nach Florida in den Sunshine State geht.

Natürlich war ich durch meinen Spanien Urlaub nicht mehr richtig im Training und der 70.3 Ironman in Zell am See sollte mehr dem Formaufbau für die beiden wichtigen Rennen am 28.10 in Miami und am 3.11 in Panama City Beach dienen.

Dennoch nahm ich das Rennen ernst und wollte noch einmal zeigen was in den Beinen steckt.

Die Lokation war schon mal gut gewählt.eine malerische Kulisse um den Zeller See,mit tollen Blick auf die umliegenden Berge.

Am Vortag gab es noch einmal Probleme mit der Schaltung an meinem Scott Plasma Premium,was sich aber schnell beheben lies.so hatte man noch einmal Zeit die Radstrecke unter die Lupe zu nehmen.

dort war ich denn erstmal etwas sprachlos und schockiert gleichzeitig.

Nicht was die Höhenmeter und den Schwierigkeitsgrad angeht,sondern eher was die Beschaffenheit der Strecke anging.

das ganze fand ich nicht wirklich "Ironman Like".was für einen Dorftriathlon vielleicht ok ist,sollte man so nicht bei einer Ironman Veranstaltung mit einem solchen Teilnehmer Feld präsentieren.

es gibt wunderbare Strassen in der ganzen Umgebung,dennoch zog man es vor jede Ortschaft mit einzubeziehen.Es ging über Straßen mit schlechter Beschaffenheit,Holzbrücken,Radwege,Kopfsteinpflaster und enge Gassen.

da es aber die Erstauflage war,gehen wir einfach mal davon aus das vieles beim zweiten mal besser sein wird.

Ansonsten wirklich ein toller Wettkampf.

nun zu meinem Auftritt im Schatten des Großglockners....

ich war in der dritten Startwelle um 10:20 am Start und hätte mir nachträglich gewünscht in der ersten Gruppe um 10uhr starten zu können.so hätte man doch die erste Radrunde noch trocken überstanden und auch sicherer fahren können.

Beim Schwimmstart war ich recht mittig positioniert und kaum auch gut weg.nach ca 200m genau das gleiche Problem wie schon in Antwerpen.aus dem Nichts panikartige Luftnot,mit der ich aber diesmal gut umgehen konnte.ich musste zwar 2-3 mal anhalten und bis zur ersten Boje bei 890m bei jeden Zug atmen,aber ich konnte mich danach fangen und kam nach 31min doch entspannt und zufrieden aus dem Wasser.

der Wechsel life dann ganz bescheiden ab.Beutel geschnappt,ab in Zelt,Neo aus und ab zum Rad.soweit noch ok.dann entschied ich mich aufgrund der kühlen Tempeaturen meine Armlinge aus dem Beutel zu holen.also wieder zurück und Beutel suchen.dann fix raus mit dem Rad durchs Stadion,wo mir auffiel das mein Wattmess System mucken machte.ich musste erneut stoppen und den Sensor korregieren.

dann endlich ab auf die Strecke.ich fand schnell meinen Rythmus und die Beine waren super drauf.es ging flott durch die verwinkelten Strassen und das ganze ging besser von der Hand als am Vortag vermutet.plötzlich setzte Regen ein und es wurde merklich kühler.dieser wurde im Laufe der ersten Runde immer stärker.

der Schnitt blieb zwar hoch,aber ich merkte immer mehr wie mir die Kälte zusetzte.

es gab wohl zahlreiche Stürze,was auch im weiteren Verlauf daran lag das viele Athleten Flaschen usw verloren.kaum einer war in der zweiten Runde in der Lage gescheit mit den Händen was zu machen.auch ich hatte immer wieder Probleme nach den Bremsen zu greifen,oder die Flasche zurück in dn Halter zu bekommen.

Ab km60 machte such,durch die Kälte;auch der linke Oberschenkel unangenehm bemerkbar.

so ging es dann nach 2:31 std gesund und unfallfrei zurück in die zweite Wechselzone,die sich inzwischen total matschig und geflutet präsentierte.

Mir ging es nicht wirklich gut und ich eierte orientierungslos umher und suchte meinen Abstellplatz,den mir ein freundlciher Helfer nach langer Suche zuwies.

ich schnappte mir meinen Beutel und saß völlig zitternd und zusammengekauert im Wechselzelt.es ging fast nichts mehr mit den Händen.

dennoch raffte ich mich auf und ging auf die Laufstrecke.die Zeit war,bis auf die beiden Wechsel ja,nicht schlecht.

der ersten Meter fühlten sich mit den tiefgefrorenen Füßen wirklich übel an,aber das gab sich dann doch recht schnell und ich fand auch hier trotz des Wetters mein Tempo.

Ich konnte einen Schnitt um 4:30 laufen und es ging von der Wechselzone rein in die Stadt nach Zell.

Dann kann ich mich nicht mehr recht an den Zeitpunkt erinnern,aber irgendwann gab es einen Stich im unteren Rücken,der mich heftig in die Knie zwang.

der Ergebnisliste nach lief es bis km 6 noch gut,wobei der Abschnitt zwischen 4-6km mit 4:26 sogar noch der schnellste war.

wie auch immer,plötzlich war es vorbei.heftige Schmerzen im Rücken zwangen mich in einen Laufschritt der von außen sicherlich belustigend aussah.schwer nach vorne gebeugt konnte ich immer etwa 2-300m Tempo machen und musste dann gestreckt einige Meter gehen.Das ganze ging natürlich auch schwer auf die Oberschenkel.

vielleicht hätte ich abbrechen sollen.dann dachte ich aber wiederrum an den Aufwand der anreise und das ganze drumherum und wollte dann doch lieber den Wettkampf mit einem Finish beenden.

die Laufstrecke war im hinteren Teil auch inzwischen schwer geflutet und man musste einfach durch tiefe Pfützen laufen,wobei mir inzwischen wirklich alles egal war.

so ging es dann nach einem gefühlten verdammt langen Lauftag die letzten 200m in Richtung Finishline.wobei ich diesmal keinen einzigen Meter genießen konnte.zu groß war der Schmerz im Rücken,der mich auf der Rampe im Ziel fast noch mal stoplern ließ.

Es war vobei und ich war nach 5std und 13 min im Ziel.Es hätte in Zell auf dieser Strecke eine ganz große Zeit werden können.selbst unter diesen Bedingungen nach dem Radfahren.die ersten Laufkilometer liefen wirklich top.Aber hätte,hätte,hätte.....

was soll's,ich kam im Gegensatz zu einigen anderen (fast)gesund durch und konnte einiges mit auf den Heimweg nehmen.

Trotz der Radstrecke kann ich Zell nur als Highspeedkurs empfehlen und ansonsten ist es ja auch eine Reise Wert.

5 Tage nach dem Rennen geht es dem Rücken,trotz Behandlung,noch immer nicht so dolle.

Ich hoffe das wird sich im Luafe der nächsten Tage noch ändern,damit ich mich auf das Herbst Highlight ordentlich vorbereiten kann.der Kopf will auf jeden Fall.......

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Finish Ironman 70.3 Antperpen

Rennberichte 2012Geschrieben von Marcus Ziemann Mo, Juli 23, 2012 22:06:21

Am Sa morgen ging es recht früh los in unser Nachbarland nach Belgien.zunächst stand shoppen auf dem Plan,doch hier gab es das erste Hinderniss an diesem WE.....Nationaler Feiertag im belgischen Königreich.Nun gut,man kann sich trotzdem gut die Zeit vertreiben.

Nach dem einchecken im Hotel und einer ersten Runde durch die City ging es dann rüber auf die andere Seite der Schelde,um die Startunterlagen abzuholen.

danach wieder ab in die Stadt.früh merkte ich noch meinen Virus und das der Körper nicht so mitspielen wollte.totales Schwächegefühl.kein gutes Zeichen für den Wettkampf.Ich war mir also nichtmal siche ob es für ein Finish reichen sollte.

ich lies es aber auf mich zukommen.die Nacht war ok und so ging es dann morgens durch denFußgängertunnel unter der Schelde rüber auf die andere Seite zum Schwimmstart am Galgenweel.bis 10uhr sollte das Rad in der Wechselzone sein und um 11'40 sollte mein Start erfolgen.um 11uhr der erste Start mit den Profis,danach alle 10min in Altersklassen.Ich hatte also reichlich Zeit noch ein paar Schwätzchen zu halten.Ich war eigentlich recht locker.

Der Kopf war diesmal fest entschlossen,nur machte ich mi Sorgen ob der geschwächte Körper dem ganzen standhalten würde.ich hatte auch keine Lust nach den enttäuschenden Abschneiden von Alcudia und Regensburg wieder meine Ziele zu verfehlen.

So ging es dann für meine Startgruppe ins Wasser.ich war beim Start recht weit vorne und links ausssen zu finden.direkt beim Start hatte ich mehrfach den Fuß meines Vordermanns im Gesicht,was mich aber weniger störte.Plötzlich verschluckte ich mich und bekam kaum Luft.Panik war die Folge und das nicht zu knapp.ich musste anhalten,ständig nach Luft schnappen.das Feld überrollte mich und der Zustand wurde immer schlimmer.ich suchte das nächste Boot,wollte nur noch raus.dann der Gedanke ob ich wirklich nach 200m schwimmen aufgeben sollte.ich versuchte mich nochmal am schwimmen,mit dem gleichen miesen Erfolg.kein 3er,5er Zug möglich.ich kämpfte eher ums überleben.ich zog trotzdem erstmal durch und hob nach jedem Zug den Kopf aus dem Wasser.an der ersten Wendeboje war plötzlich vorbei mit dem Spuk,ich konnte normal schwimmen und rollte das Feld von hinten auf.weitere 3-400m weiter hatte ich richtig Spaß an dem ganzen.und so war ich verwundert das ich trotz den ersten 900m mit 32min aus dem Wasser stieg.

also raus aus der schwarzen Pelle und ab aufs Rad.ich fühlte mich sofort sauwohl.die Bedingungen waren Top.die Sonne war voll da und mit bis zu 24 Grad nicht zu warm und nicht zu kalt.Wind habe ich in Antwerpen auch schon mehr erlebt.Ich prügelte komplett meinen 37er Schnitt durch.die Beine funktionierten einfach nur.ich kenne zwar die Strecke,doch ich lies mich von der falsch aufgestellten 80kmMarkierung irretieren.von dieser Markierung waren es noch 16km bis zur Wechselzone.die Strecke war insgesamt etwa knapp 4km zu lang.dies zog mit auf den letzten 5-7km plötzlich den Zahn.ich war völlig platt und rettete mich in die Wechselzone.

dort bin die Laufschuhe gewechselt waren die ersten 1,6-2km eine richtige Qual.völlig unrund und einfach nu fertig.der Laufstil erinnete mehr an Todesschlepp.der Schnitt jetzt schon weit unter dem angepeilten Gesamtschnitt.ich machte mir erneut Sorgen im Ziel anzukommen.

Irgendwas machte dann klick und nach 2km war ich voll da.es life einfach nur noch.ich konnte von km 2 bis zum Ziel komplett das gleiche Tempo laufen,kam nie mehr über einen 4:40er Schnitt.es machte einfach nur Spaß.weniger Spaß machte dann wieder die km Angabe 20 bis zum Ziel.auch hier wurden wieder 700m oben draufgelegt.aber was soll's,es mussten ja alle laufen.

so kam ich nach knapp 4:55 mit einem 50ten Platz ins Ziel.

Diesmal glücklich und Zufrieden.was sollte ich schon erwarten nach den Vortagen.Antwerpen hat mich also endlich wieder zurück in die Bahn gebracht.jetzt erstmal in den Flieger und Urlaub geniessen,bevor es dann am 26.8 szum 70.3 Ionman nach Zell am See geht

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an Tagen wie diesen...

Rennberichte 2012Geschrieben von Marcus Ziemann Sa, Juni 23, 2012 16:07:27

....soll der Kopf nicht mitspielen!

So war das Motto des Tages beim Ironman Regensburg 2012.Ich hatte mir die Latte hoch gelegt und mir persönlich das Ziel 9:59 std als Ziel gesetzt.Was sollte ich auch anderes als Ziel haben nach 2011?

10:11 beim Ironman Austria und nur ein paar min drauf bei der Challenge Barcelona.Zum einen mit einem Marathon von 3:40 und zum anderen mit einer Top Radzeit von 5:00:21

Nach einer Vorbereitung ohne Ausfälle und einem vor allem starken Gefühl bei den Laufintervallen ging es also zum Highlight in die Donaustadt.

Selbst der Wettergott war auf meiner Seite und so gab es für das gesamte Wochenende Temperaturen von 30 Grad und mehr.

Was sollte mich also an diesem 17.Juni aufhalten können?

Klare Frage und klare Antwort....

Ich mich selber!

Entspannt wie immer vor so einem Start stand ich morgens um kurz vor 7uhr zum Schwimmstart am Guggenberger See.dichtes Gedränge wie immer.doch ich machte mir Gedanken,stellte mich ganz links nach außen und suchte freiwillig nach dem Startschuss einen zwar deutlich längeren Außenweg,aber dafür einen deutlich ruhigeren Schwimmverlauf.Noch nie zuvor bei einem Massenstart konnte ich so ruhig´mein Ding schwimmen.viele Wenden und Bojen bestimmten den Weg und machten es dann zwischendurch doch enger.Ziel war es das Wasser zwischen 58min und 1:03 wieder zu verlassen.Zwar lag ich mit meiner Zeit von 1:06 schon hier weit hinter dem Plan,dennoch war ich aufgrund der mehr geschwommenen Meter nicht wirklich böse.

Der Wechsel war ok und so ging es ab auf die 180km lange Piste durch den Bayrischen Wald,rund um die Walhalla!

Von Anfang an fühlte sich auf dem Rad irgendwas komisch an.es fehlte irgendwas.

Etwa 12km ging es vom See flach vorbei an der Walhalla und von dort aus in den anspruchsvolleren Teil.Ich bekam den Puls nicht wirklich hoch und somit auch niht das Tempo.vom geplanten Schnitt war ich etwa soweit entfernt wie wir derzeit vom Sommer!

ich blieb ruhig,denn ich wusste das der Ironmantag lang und beschwerlich sein sollte.Doch es wurde eher nur lang,von beschwerlich konnte einfach nicht die Rede sein.ich zog mein Ding durch,ohne jemals in den Wettkampf zu finden.das ganze erinnerte eher an ein ruhiges Training auf niedrigen Niveau.Warum schaffte ich es einfach nicht anzuziehen,mich zu quälen???

Ich bin letztes Jahr in Barcelona und Klagenfurt mit Pulswerten von 174 und 170 gefahren.jetzt in Regensburg war es eher um 150.in den flachen Passagen war es um 143,144 rum.ich ließ es einfach so zu und wehrte mich nicht.

Etwa bei km150 merkte ich das die Sattelstütze komplett reingerutscht war.Ich hatte aber keine Ahnung wie lange dies schon der Fall war.ich fuhr aber in dieser Position zu Ende.Ich glaube auch nicht das dies Einfluss auf das ganze Raddesaster hatte.

So konnte ich dann nach weit über 5:50std vom Rad steigen.die ersten Meter mit dem Rad in der Hand durch die Wechselzone fühlen sich gruselig an.Ich denke hier machte sich das mit der Sattelstütze bemerkbar.Die Hüft-und Pomuskulatur war völlig im A.....

Dennoch flotter Wechsel und ab auf die Laufstrecke.die letzten 42,2km warteten.der erste Kilometer ging flott und fühlte sich gut an.ein 4:45er Schnitt stand auf dem ersten Kilometer zu buche.dann ein kurzer Stop am ersten Verpflegungsstand.Inzwischen war es doch knackig war und ich wollte von beginn an mit Wasser kühlen.Und genau das brachte mich zurück in den alten(nicht vorhandenen) Rythmus.irgendwas bremste wieder.der Puls pendelte sich wieder bei knapp 150 ein und das Tempo ging drei Gänge zurück.aber nicht weil ich fertig war,wie viele andere.ich wollte einfach nicht.und so zog ich Runde um Runde meine Kreise,machte immer wieder neue Bekanntschaften.Dafür konnte ich aber die sensationelle Stimmung in der Altstadt geniessen.die Zuschauer waren schon sensationell,genauso wie die zahlreichen Helfer.sie sorgten ncicht nur für unser Wohl,feuerten auch immer wieder die Athleten an und sorgten für Motivation.ganz klar Daumen hoch für diese Gastfreundlichkeit!

Einen EInbruch gab es zu keinem Zeitpunkt und so ging es dann auf die letzte 10,5km lange Runde.hier sah man viele Athleten auf iher letzten Runde mit Gehpausen.das motivierte mich schon ein wenig und hier wollte ich dann das Tempo noch einmal hochhalten.Zeitziele gab es eh schon lange keine mehr.Nach 11sdt19min bog ich dann in den Zielkanal ein und konnte wirklich jeden Meter geniessen,ohne mich am ganzen Tag auch nur einmal gequält zu haben.Schön war es das ich es wenigstens zu Ende gebracht habe.Die Endzeit wiederrum war mehr als enttäuschend.der Stachel sitzt tief und das ganze will erst einmal verarbeitet werden.

Ich fühlte mich am Abend putzmunter und konnte noch mit Freude den deutschen Sieg und den Viertelfinaleinzug feiern.Am nächsten morgen fühlte sich alles nicht wirklcih nach Ironman an.Wirklcih kaum köperliche und muskuläre Auswirkungen.Ich war eigentlich bereit für den nächsten Ironman.ist ja schön sich nach 226km so zu fühlen,aber so sollte es dann auch nicht sein.

Schon schade das lang ersehnte Highlight auf diese Art und Weise hergeschenkt zu haben.

bereits am 1.7 geht es nun weiter mit dem 5150 Berlin und am 22.7 mit dem 70.3 Ironman Antwerpen.ich hoffe das die Beine dann wieder mehr Tempo vertragen und der Kopf für die nötigen Signale sorgt!

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wieviel Salz hat das Meer?!?

Rennberichte 2012Geschrieben von Marcus Ziemann Mi, Mai 16, 2012 23:46:46
Tja,wo fange ich am besten an!?

Der 70.3 Ironman Mallorca sollte nicht nur das erste grosse Rennen 2012 werden,sondern auch ein Richtungsweisender Test für die Saison.

Wenn das jetzt meine Richtung für das Jahr sein soll,dann gute Nacht!!!

Eigentlich müsste aber all das schlechte was in einem Jahr so passieren kann aufgebraucht sein,direkt im ersten Rennen.

Es gibt also viele Gründe für den bescheidenen Renntag,aber ich werde das alles nicht als Entschuldigung gelten lassen,denn im Grunde habe ich mir den ganzen Scheiß selber eingebrockt.

aber der Reihe nach und das ganze von vorne.....

Bei uns im Appartment war soweit abgemacht das um 6Uhr der Wecker bimmeln sollte und wir grob um 7uhr in der Wechselzone sein wollten.Tja,da spielte mein Handy aber nicht mit und um 6uhr bimmelte gar nichts.der erste war dann um 6'38 wach und so begann ein bescheidener Tag direkt mit Stress.

In der Wechselzone angekommen mixte ich meine Wettkampfverpflegung in die Radflasche,stellte diese(noch ohne Deckel) ans Rad und bachte den Rest zur Mülltonne.ein Franzose hatte dann wohl was gegen meine Verpflegung und stolperte gegen meine Radflsche.damit hatte sich meine einzige Flasche bis km20 erledigt.mächtig angefressen bereitete ich den Rest vor und begab mich raus aus der Wechselzone Richtung Schwimmstart.dort schauten wir uns zu dritt den Pro Start usw an und machten noch ein paar Fotos

tja,da war die Welt noch in Ordnung!

kurze Zeit später kramte ich den Neo aus meinem Schwimmbeutel und wollte mich vorbereiten.sofort bemerkte ich das meine Schwimmbrille nicht im Beutel war.ich irrte direkt verwirrt durch die Gegend.ohne Erfolg,keine Schwimmbrille in Sicht.ganz großes Kino.ich hatte noch 20min bis zu meinem Start und keine Brille.

zum Glück hatte Kevin Geld in der Tasche.ich nahm die Beine in die Hand und eilte zur Messe.zum Glück räumte der erste Stand ein und ich hatte wenigstens was zum schwimmen.sofort ab in den Neo und ab zum Start,wo bereits meine komplette Altersklasse wartete.leider konnte ich nicht mehr weiter vor und musste komplett von hinten starten.

Startschuss.......die Meute hinten im Feld hatte die Ruhe weg und ich watschelte mit dem Rest ins Waserr....grrrrrrrrr

nach einigen Meter merkte ich bereits das die Brille mal richtig bescheiden saß.ich erstmal angehalten und das Teil eneger gezogen,nutzte ja alles nichts.weiter gings und wieder ab ins getummel.vor der ersten Wende musste ich die Brille noch einmal richten und enger ziehen.zu diesem Zeitpunkt schwamm ich so unruhig,das ich schon unmengen Wasser geschluckt hatte und mir wurde von Minute zu Minute übler.

nach endlosen 35min(7min länger als im Vorjahr) stieg ich dann taumelnd wie eine angetrunkene Ente aus dem Meer.

der Wechsel lief dann genauso mies wie das schwimmen.aber dann endlich aufs Rad.

schon da merkte ich das sich alles im Magen drehte und hoch wollte.trotzdem konnte ich das Stück bis Polenca gut treten und ordentlich Leute einsammeln.

dann im Ort der Kreisverkehr ins Landinnere.dort traf ich dann auch auf meinen Kollegen "Iron-gerda",der zwar 10min vor mir starten durfte,aber den ich auch schon lange hinter mir haben sollte.ich überholte ganz normal und sofot war bei mir alles weg.der Akku von schlappen 70% auf etwa 15% gefallen.er überholte mich wieder und fragte was los sei.

ich konnte es mir erstmal nur mit der Übelkeit vom Schwimmen erklären und musste ihn ziehen lassen.zwar hatte ich keine Gedanken ans aufgeben,aber hätte auch nicht gedacht den Tag mit der Finishline zu beenden.

Am ersten Verpflegungsstand nahm ich dann meine erste Radflasche an und dachte direkt eine Erscheinung zu haben.das Teil war höchsten 1/4 gefüllt!!!geil,somit 200ml für die ersten 40km!!!

dann der Anstieg nach LLuc.ich quälte mich rauf,im Kampf gegen mich und meine Übelkeit.

mitten im Berg konnte ich dann wieder aufschliessen,musste Gerhard aber wieder ziehen lassen.mir ging es einfach nur Sch.....

später noch einmal gleiches Spiel,dann war aber ganz Schluss.ich musste erstmal anhalten und mich übergeben.

dann war der Anstieg geschafft und ich konnte an der Abfahrt erstmal rollen lassen.nach etwa 55km hatte ich mich zunächst gefangen.wie aus dem Nichts konnte ich ab km 60 nochmal ordentlich treten und überholte zu dem Zeitpunkt auch Gerhard wieder.

Leider wurde die Strecke im Vergleich zum letzten Jahr etwas verändert.zum Nachteil,wie ich finde.das schnelle Stück neben der Autobahn wurde ersetzt durch einen ländlichen Teil,mit schlechtem Asphalt und dann kam noch ein langer,aber nicht steiler Anstieg Richtung Muro.In Muro selber gab es dann noch einen neuen,kurzen Anstieg.Kurz,aber knackig und der erinnerte eher an San Francisco.ich konnte aber sehr gut hochdrücken.

Ich kam dann viel später als erwartet in der zweiten Wechselzone an und war alles andere als motiviert.

Die Sonne brannte inzwischen Gnadenlos und das Thermometer war inzwischen ordentlich geklettert.

irgendwas muss im Radschuh gedrückt haben,denn ich bemerkte beim Wechsel unter dem linken Fuß eine unangenehme Blase,die dann auf den ersten 2km ganz schön nervte.

als ich Tempo machen wollte machte sich sofort der Magen bemerkbar und ich hatte sofort wieder das altbekannte unangenehme Gefühl.

ich wollte sofort eine Toilette aufsuchen,doch am nächsten Verpflegungsstand war vor dieser bereits eine längere Schlange.ich beschloss das Rennen im Wohlfühltempo weiterzulaufen.zu gewinnen gab es eh nichts mehr.

Leider war es an allen Verpflegungspunkten so voll,das man auf jeden Becher warten und am besten selber nachschütten musste.aber wie gesagt,ich hatte es nicht mehr eilig.

ich lief den HM locker zuende und konnte den Tag dann nach etwa 5:40std beenden.

leider habe ich weder eine genaue Zeit,noch eine Platzierung.ich habe zwar eine Rad und Laufdatei,aber der Chip vom Veranstalter hatte wohl ein Problem und zeigte schon morgens im Ticker keine Zeit an.passt halt zum Tag.

der Veranstalter ist informiert und prüft das ganze derzeit,wobei ich nicht wirrklich scharf auf die Zeit bin.

das einige worüber ich zufrieden sein kann:die Moral stimmte und ich habe das Rennen ins Ziel gebracht

somit Finisher Ironman 70.3 Alcudia 2012

Fazit des ganzen.Ich stehe wieder am Anfang und nehme alles auf mich.ich war im Kopf mal wieder nicht im Rennen und suche keine Entschuldigung bei den ganzen Missgeschicken.man sollte sich halt eh besser an die eigene Nase fassen.zufrieden war ich auf jeden Fall nicht

ich hoffe ich lerne aus den Fehlen und bin am 17.6 zum Start des Ironman Regensburg besser vorbereitet.

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