Marcus Triathlon Blog

Marcus Triathlon Blog

About Triathlon & my Life

Hier im Blog erfahrt ihr alle News über Training und Wettkämpfe.
Von der Herzschrittmacher OP 2005 bis zur Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii 2009 und dem Kampf gegen den Krebs 2010


zurück zur Homepage

Ironman 70.3 Antwerpen

Rennberichte 2009Geschrieben von Marcus Ziemann Fr, Februar 19, 2010 21:38:39

Hier noch der Bericht zum 70.3 Ironman im Belgischen Antwerpen.Ichn reiste am Sa vor dem Rennen bereits an und verbrachte einen schönen Tag bei bestem Wetter in der belgischen Hafenstadt.

Früh die Startunterlagen abgeholt konnte ich den Tag in der City genießen.Leider wurde ich am Rennmorgen durch Regentropfen am Fenster geweckt.Die Vorhersage sagte für den Sonntag übles

Wetter mit Schauern voraus und so sollte es auch kommen.Der Start sollte morgens um 11Uhr erfolgen,aber bis dahin war es ja noch ein weiter Weg.Antwerpen ist am Renntag Autofrei und so muss

man vor dem Rennendas Auto an der T2 Wechselzone parken und von dort aus fast eine Stunde mit Sack und Pack auf die andere Seite zum Galgenweel eilen.der Weg führt durch die Stadt und dann

durch einen Tunnel unter der Schelde her auf die andere Seite.Da es heftig am regnen war,war ich vor dem Start bereits völlig durchnässt und unterkühlt.Ich ahnte nichts gutes für das Rennen,

besonders nicht für die Radstrecke,welche ja fast ausschließlich durch das Hafengebiet führt und dort bei Regen vor allem auch wegen der zahlreichen Bahnübergänge keine guten Bedingungen

herrschen.Das ganze sollte sich aber nicht bestätigen.Das Schwimmen verlief mit 28min für die 1,9km lange Strecke durch den Yachtsee außerhalb von Antwerpen relativ gut,Probleme gab es

bei mir dann eher beim langen Wechsel in die durchnässten Sachen.Ich fand diesmal auf dem Rad schnell zu einem guten Tempo und konnte viele Plätze gutmachen.man fährt ca 25 raus aus Antwerpen

und von dort 2 Runden a 20km um dann wieder 25km zurück zur T2 zu fahren.dann kam es auf der nassen Strecke zu einem Zwischenfall auf der 2 Runde.ich traf auf drei langsame Athleten die noch

auf der ersten Runde waren und locker nebeneinander fuhren.da ich mit hohen Tempo überholen wollte musste ich über die Absperrungen auf die Gegenspur ausweichen,was aber eigentlich kein

Proplem war,da es zu diesem Zeitpunkt kein Gegenverkehr gab.Plötzlich nhörte ich hinter mir einen Pfiff und es rauschte ein Motorrad mit Kampfrichtern heran.es gab eine heftige Diskussion

und ich wollte keine Strafe hinnehmen.so fuhr ich weiter und dachte der Fall wäre erledigt gewesen.tja,wie man sich doch täuschen kann.ich fuhr also verärgert,aber mit viel Wut im Bauch

weiter in Richtung City und es lief bestens.Mit einer Top Zeit von 2std 24 min kam ich in die zweite Wechselzone und konnte mit einem schnellen Wechsel auf die Laufstrecke gehen.dort

merkete ich aber schnell das die Beine nicht mehr gut waren nach der heftigen Radzeit.dazu kam gegen Ende der ersten von 3 Laufrunden heftige Magenprobleme,die mich im Herzen der Altstadt

in der zweiten Laufrunde in ein Cafe zwangen.das kostete natürlich Zeit,ließ sich aber nicht mehr vermeiden.so konnte ich dann nach 4std und 54 min den Zieleinlauf auf dem Grote Markt

genießen und mich über eine neue Bestzeit freuen.Leider musste ich am nächsten Tag in der Liste lesen das ich wegen der Diskussion mit dem Kampfrichter disqualifiziert wurde was mich

natürlich einerseits sehr ärgerte,aber anderseits war dieser Wettkampf kurz nach dem Ironman Austria und auf dem Weg nach Hawaii eh nur Training und ich konnte es mit einer Top Zeit

absolvieren.Was will man also mehr

  • Kommentare(0)//blog.marcus-ziemann.com/#post12

KKH Allianz Lauf

Rennberichte 2009Geschrieben von Marcus Ziemann Fr, Februar 19, 2010 21:37:12

Ich werde am 14.06.09 am KKH-Allianz Lauf in Essen teilnehmen.Ich wurde von der KKH zu diesem Termin überredet,wo ich zusammen mit Dieter Baumann auflaufen

werde und dort sicherlich auch ein paar Worte zum Thema Gesundheit und Sport loswerden darf.Interessant war dabei sicherlich die Tatsache das ich mit

Herzschrittmacher an Ironman Rennen teilnehme und dabei keinerlei Einschränkungen habe.Der Lauf wird locker ohne Zeitnahme und Platzierung durchgeführt

und natürlich ist jeder dazu eingeladen.Gestartet wird am 14.06 ab 10uhr am Regattahaus/Baldeneysee in Essen und es wird für ein buntes Rahmenprogramm

gesorgt.Hier noch der passende Link zur Laufserie:

  • Kommentare(0)//blog.marcus-ziemann.com/#post11

Rennbericht Challenge France

Rennberichte 2009Geschrieben von Marcus Ziemann Fr, Februar 19, 2010 21:36:26

So,da ist der erste richtig harte  Test dieses Jahr auch geschafft.Es war ein hartes,aber durchaus schönes Rennen,das zeitweise wirklich gut lief.Eingecheckt

wurde das Rad bereits am Sa am See von Mouterhouse,ca 15kmvom Zielort Niederbronn les Bains entfernt.Beim einchecken gab es Problme mit dem Radständer bei

allen Teilnehmern.Aus einem Drahtgestell gebaut erwiesen sich diese als wenig stabil und der Wind tat sein übriges dazu,so das fast alle Räder direkt wieder

umkippten.von Seiter der Orga wurde danach hart an einer Lösung gearbeitet und wohl auch am späten Nachmittag eine Lösung gefunden,so das am Renntag damit

alles ok war.Bei der Wettkampfbesprechung wurde auf einige Gefahren hingewiesen die auf der Radstrecke lauerten und auf die wiklich harte Laufstrecke mit ca

600 Höhenmetern auf der 21,5km langen Laufstrecke.Am Renntag musste man sich um 9Uhr am Bahnhof von Niederbronn einfinden um von dort mit dem Shuttlebus

zum Schwimmstart zu gelangen,da die Strecke bereits früh für den Autoverkehr gesperrt war.In der Wechselzone herrschte bereits heftiges Durcheinander und

die Stars um Ironman Weltmeister Chris McCormack hatten sich auch bereits eingefunden.Leider spielte das Wetter nicht wirklich mit und so kam es immer wieder

bereits vor dem Start zu heftigen Regegüssen.Pünktlich um 11Uhr wurde die erste Startgruppe mit den Profis und Frauen zu Wasser gelassen.Der See war mit 16Grad

doch sehr kühl.20min nach den Profis erfolgte dann auch mein Start und von beginn an setzte ich mich im vorderen Feld fest.schnell hatten wir die Gruppe eingeholt

die 10min vor uns startete und so kam es dann zu einem Gedränge mit diversen Brustschwimmern,bei der ich einen heftigen Schlag auf die Lippen bekam.Unbeirrt

davon zog ich mein Ding durch und kam sehr schnell aus dem Wasser.Die Strecke war aber deutlich kürzer als die angegebenen 1,9km.Zum Wechsel ging es mit einem

Sprint über die Straße hinunter auf die Wiese.Man schnappte sich seinen Bike Bag und es ging ins Zelt zum umziehen.mit einem schnellen Wechsel ging es auf die

Radstrecke.Bereits nach einigen Minuten kam es zu einem erneuten heftigen Regenschauer.Nach etwa 12km merkete ich einen unruhigen Lauf vom Vorderrad der nichts

gutes erahnen lies.tja und es bestätigte sich........Plattfuß im Vorderreifen.Ich hielt direkt bei einen Streckenposten und der rief über Funk auch sofort ein

Motorrad das für diese Fälle gerüstet war.Schnell kam man zur Hilfe.Ich hatte beireits das Rad ausgespannt und gemeinsam wurde der Schlauch gewechselt.Probleme

machte nur die Ventilverlängerung.Nach etwa 10 min konnte ich die Reise wieder aufnehmen.die ersten 15km waren doch recht flach.gebremst wurde nur immer an einigen

Bodenwellen.Nach diesen 15km begann der doch etwas hügeligere Teil mit vielen Anstiegen.Ich kam auf dem Rad nicht wirklich gut zurecht.Regen und Wind waren auch

sicherlich nicht förderlich.Auf den freien Stücken konnte man teilweise nicht mal Verpflegung aufnehmen,weil man den Lenker durch den Wind nicht loslassen konnte.

Die Abfahrten wären bei guten Wetter richtig schnell gewesen,doch ich zog die Angsthasentaktik vor und meine Gesundheit war mir einfach wichtiger.So stand ich

teilweise schon fast auf der Bremse,die durch die Nässe nicht wirklich toll zupackte.Es nging auf der gesamten Strecke doch recht fair zu und es gab nicht die

zuletzt doch stark kritisierten Gruppen beim Radfahren.Windschattenfahren wurde hier in Frankreich auch mit 1km zusätzlich auf der Laufstrecke bestraft.bei zwei

Verstößen 2km und der dritte Versuch endete mit Disqualifikation.sollte man sich bei dieser Laufstrecke also gut überlegen.Der letzte Teil der Radstrecke lies sich

wieder gut fahren und so kam ich eigentlich recht entspannt in die zweite Wechselzone,wo doch schon recht viele Zuschauer warteten.Also,raus aus den Schuhe,Rad wurde

von den Helfern abgenommen und dann den Run Bag suchen.nach einenm guten Wechsel ging es zunächst mit guten Beinen los.erste ein wenig durch das schöne Städtchen,

dann durch einen Minigofpark über eine Holztreppe in den oberein Teil der Stadt,ähnlich wie die "Stairways to Heaven" beim 70.3 in der Schweiz.Nach 2km kam der erste

Verpflegungspunkt und von dort hörte man von oben bereits Stimmung und Kuhglocken mit denen die Zuschauer die Läufer hochtreiben wollten.Es begann also der harte Teil

und der kam auch bei meinen Beinen erstmal nicht sehr gut an.Ich musste wie viele andere erstmal gehen und dieser Berg zog und zog sich immer weiter hinauf.Im hinteren

Teil ging es dann auf der anderen Seite wieder hinunter und bergab machte den Beinen auch zu schaffen.Es ging durch die Stadt in Richtung Zielbereich wo es dann zur

Kontrolle erst graue und dann kurz vor dem Ziel grüne Bändchen gab.Am Ziel vorbei ging es auf die zweite Runde und die Beine waren zu diesem Zeitpunkt perfekt.völlig

anders als in der erste Runde,wo ich aber auch freiwillig noch deutlich rausnahm ging es Richtung Anstieg der mir diesmal nichts anhaben konnte.Mit einer tollen zweite

Runde ging es das letzte Stück durch die City in Richtung Ziel,wo man schon die tolle Stimmung hören konnte.Das grüne Bändchen aufnehmen und guten Schrittes die letzten

Meter ins Ziel.schöner Zieleinlauf vor der Casino und gute Stimmung,leider mieses Wetter.Nach 5std 11min 09 sek konnte ich die Zíellinie eigentlich überraschend

entspannt überqueren.Somit war auch die letzte Hürde in Sachen Hawaii geschafft und ich konnte meinen Nachweis über die Hab-Ironman Distanz mit dem  Finish erbringen.

Ich bin insgesamt mit dem Ergebnis sehr zufrieden,abgesehen von der Radpanne.wenn man noch bedenkt das dieses Rennen aus dem vollen Training kam und es dirket mit harten

Einheiten weiter ging.Also ein guter Test für Klagenfurt und ein gutes Wochenende in den Nordvogesen.\n\nEinWettkampf der wirklich zu empfehlen ist.Hier noch ein Link zu

ein paar Wettkampfbildern von mir,<a href="http://www4.marathon-photos.com/scripts/event_entry.py?event=Sports/GKDE/2009/Challenge%20France">http://www4.marathon-photos.com/scripts/event_entry.py?event=Sports/GKDE/2009/Challenge%20France</a>

nso.....und nu ab in die letzten Trainingswochen vor dem Ironman Austria.

  • Kommentare(0)//blog.marcus-ziemann.com/#post10

Bericht Powerman Luxemburg

Rennberichte 2009Geschrieben von Marcus Ziemann Fr, Februar 19, 2010 21:35:02

So,mit ein wenig Abstand ein Bericht von meinem Start in Luxemburg.Bereits am Sa ging es morgens  in die gut 300km Landeshauptstadt.Schon in Anreise bot viel Natur pur und einen kleinen

Vorgeschmack auf die Strecke am So.Luxemburg City hat eine Menge an Sehenswürdigkeiten zu bieten und so ging der Sa auch im Fluge vorbei.So morgen ging es dann von Luxemburg Stadt ins gut

40km entfernte Bastendorf.In der Region Bastendorf/Tandel angekommen mussten wir dann feststellen das innerhalb des Ortes alles wegen der Strecke abgesperrt war und so blieb erstmal nur

das wenden und ein Umweg übrig.Laut Navi ca 20km.doch schon auf dem Weg durch Berg und Wald ging es plötzlich durch Starßensperren nicht wirklich weiter.Nach einigen Irrfahrten erreichten

wir wieder die Ortschaft,doch leider wieder am Ursprungsort.EIn Ordner zeichnete jetzt endlich mal die einzige Möglichkeit auf in den Ort und zum Start zu gelangen.So trafen wir leider

erst 30min vor dem Start in Bastendorf ein.jetzt stand erst einmal Pamik auf dem Programm!Noch eine halbe Stunde bis zum Start und noch alles packen,Rad zusammenbauen,Startunterlagen

abholen,einchecken,warmlaufen..........tja,und dann der nächste Schock........Chip vergessen!!!Also auf zu den Startunterlagen.das mit dem Chip konnte man recht schnell klären und so ging

es ab in die Wechselzone um das Plätzchen einzurichten.Mit warmlaufen war dann nicht mehr viel und so ging es dann schon fast los.Auf der Irrfahrt rund um Bastendorf konnte man sehen was 

auf der Radstrecke Sache ist.sehr heftige Anstiege und kurvenreiche Abfahrten.das ganze komplett in einsamer ruhiger Natur.Natur,die ich dann auch zu Spüren bekam.Nach dem Startschuß sauste

alles los,allen voran der spätere Sieger Jorie Vanstelant,der wirklich ein beeindruckendes Tempo anschlug.Zunächst ging es um den Sportplatz,der auch die Wechselzone stellte um dann auf den

ersten Anstieg zu wechseln.Mein Tempo war zunächst gut und die Beine fühlten sich gut an.Doch schon nach knapp 2km hatte ich ein ungutes Gefühl im Hals.Bedingt durch Heuschnupfen machte mir

die Natur das Atmen fast unmöglich.Ich bekam kaum Luft und musste mich nach etwa 2,5km zum ersten mal zum würgen an den Rand begeben.das ganze wiederholte sich auf den nächsten 2,5km noch

zweimal und so machte es wenig Sinn das Rennen fortzusetzen.völlig gefrustet brach ich das Rennen nach etwa 5,5km ab und konnte das Rennen nur noch von außen betrachten.Das Rennen wurde

dann von Jorie Vanstelant in beeindruckender Weise mit guten Vorsprung vor Jason Spong aus Südafrika nach Hause gebracht.Tja,so blieb für mich zwar ein nettes Wochenende in einer schönen

Landschaft,aber natürlich sportlich ein völlig verlorenes Wochenende.Und so kann es nur heißen: Kopf hoch und blick nach vorne.........

  • Kommentare(1)//blog.marcus-ziemann.com/#post9

Powerman Luxemburg

Rennberichte 2009Geschrieben von Marcus Ziemann Fr, Februar 19, 2010 21:33:50

So,nachdem ich mich mit Wettkämpfen im Jahr 2009 mächtig zurück gehalten habe und mich in den letzten Monaten den langen und ruhigen Einheiten

als Vorbereitung für die Langdistanz gewidmet hatte,geht es am Sonntag beim Powerman im Luxemburgischen Bastendorf zum ersten mal rihctig

zur Sache.Zwar wird es mehr eine Trainingseinheit,da mir wie gesagt bisher völlig die schnellen Einheiten fehlen,aber dennoch wird es ein

harter Wettkampf.Zunächst geht über zwei Runden auf eine 10km lange Laufstrecke mit einigen kleinen Anstiegen.Danach wird auf das Rad

gewechselt,wo 60km in drei Runden zu absolvieren sind.die Radstrecke hat es ebenfalls in sich und bietet auf jeder Runde einen kanpp 8km

langen Anstieg.Danach geht es zum zweiten mal auf die Laufstrecke.die Beine dürften sich dann nicht mehr so gut anfühlen,aber wie gesagt

dürfte es eine gute Trainingseinheit sein.Da mir bisher auch die Koppeleinheiten fehlen wird dies für mich in diesem Jahr die erste

Kombination zwischen Lauf und Radwechsel sein.Es dürften auch gute Leute am Start sein,da der Wettkampf auch die Benelux-Meisterschaften

beinhaltet.Ich freue mich auf jeden Fall auf den ersten richtigen Wettkampf als Vorbereitung auf eine mit zwei Ironman Rennen sehr lange und harte Saison.

  • Kommentare(0)//blog.marcus-ziemann.com/#post8