Marcus Triathlon Blog

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About Triathlon & my Life

Hier im Blog erfahrt ihr alle News über Training und Wettkämpfe.
Von der Herzschrittmacher OP 2005 bis zur Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii 2009 und dem Kampf gegen den Krebs 2010


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Hawaii Finisher!!!!!!!

Ironman WM Hawaii 2009Geschrieben von Marcus Ziemann Sa, Februar 20, 2010 21:20:44

Das gute vorweg,der Zeh und alles weitere hielt und ich kam durch.Somit darf ich mich Finisher der Ironman World Championchip 2009 Kona/Hawaii nennen.Aber fangen wir von vorne an.der Wecker

klingelte um 4uhr ,ich hatte aber ausreichend geschlafen.ein kurzes Frühstück und ich wurde mit dem Shuttele vom Appartment zum Start gefahren.dort herrschte bereits hektisches Treiben.

man wurde in eine bestimmte Reihenfolge durch den Bereich einchecken geschleust.zunächst ging es in den athleten Bereich,dort musste man sich anstellen um per Stempel die Startnummer auf

die Arme zu bekommen,weiter ging es über den Chip Check,zur Kontrolle ob der Zeitmesschip richtig funktioniert.dann musste man den Beutel mit den letzten Sachen abgeben und sich umziehen,

von dort ging es in den Bereich der Räder und zum Schwimmstart.letzte Blicke aufs Rad und Radflaschen fertig machen und dann hieß es warten auf den Start.zunächst wurden die Profis zu

Wasser gelassen die 15min eher starten durften.es herrschte bereits riesiges Gedränge am Pier.ein Teilm stand schon mit den Füßen im Wasser,viel noch draussen.kurz vor dem Startsang ein

Einheimischer die amerikanische Nationalhymne und per Kanonenschuss erfolgte der Start der Profis.somit durften auch wir ins Wasser.man schwamm etwa 100m zur Startlinie.tja,das gleiche

machten dann aber alle Alterklassenathleten und  was sich vor dem Start abspielte machte dann ein Bild davon was sich wenige Minuten später anbahnen sollte.ständiges schieben und treten

und kampf um die bessere Position.ich war leider mittendrin und hatte auch keine Chance mehr nach außen wegzukommen.auch hier ein Kanonenschuss und es erfolgte eine Prüglei aller erster

Güte.die ersten paar hundert Meter hatte man nicht nur mit den Schlägen und Tritten zu kämpfen,es gab auch ein ständiges Stop and Go.es ging kaum vorwärts.erst nach ca 1000m war so etwas

wie schwimmen angesagt.ich suchte ständig das Boot das aus den Vorjahren als Wender hergehalten hatte,das Segel sollte man dcoh aus dem Wasser sehen können dachte ich mir und es kam und

kam nicht.kein Wunder,denn es gab in diesem Jahr nur rote Bojen und so war ich plötzlich überrascht das alles abbog,also schnell rüber und ab zur Wende.dort gab es wieder heftiges Gedränge.

nach einer weiteren Boje ging es dann zurück in Richtung Schwimmausstieg.also noch knappe 1,9km zurück.doch plötzlich tauchte ein Brustschwimmer vor mir auf,der mir mit einem gekonnten

Tritt ins Gesicht eine Auszeit verschaffte.ich sah nur noch Sterne und hatte wohl auch keine Schwimmbrille mehr auf dem Kopf.ich wurde von den Helfern auf ein Surfbrett gezogen.Das konnte

doch jetzt nicht alles gewesen sein:die Reise die Vorbereitung,der lange Tag der noch kommen sollte.alles weil Idioten im Wasser Ballet spielen???eine Helferin fand meine Brille wieder,mein

Schädel brummte und das gesamte Feld schwamm an mir vorbei.ich wurde gefragt ob ich weitermachen wolle und so nahm ich nach einer unendlichen Zeit am Brett das Schwimmen wieder auf.der

weitere Verlauf war dann recht ok,weil das Feld ja auch nicht mehr so dicht war.ich die erwartete Ströung hielt sich in Grenzen.Dann der Schock beim Schwimmausstieg,ich habe eine ganze

Stunde und 20min im Wasser verbracht,heftig.Also,schnell das Salz abduschen,ab ins Wechselzelz und schnell aufs Rad.es sollte heute aber nicht viel mit "schnell" klappen.das erste Stück

auf dem Rad ging es in einer Runde durch Kona,bis zu einem Wendepunkt,zurück,dann die Palani Road hoch um dann den Highway bis nach Hawi zum Wendepunkt zu fahren.das erste Stück war ja

bekannt.der weitere Verlauf sah zunächst recht ähnlich aus.ein ständiges Auf und Ab.keine großen Berge,aber halt wellig und sehr unruhig.Irgendwo müssen 1500 Höhenmeter auf der radstrecke

ja auch herkommen.Alle 7 Meilen gab es Verpflegungsstände,an denen man heute Top versorgt werden sollte.wie uns hier erzählt wurde war das nicht immer so.ich trank reichlich,denn bereits

um 7uhr beim Schwimmstart brannte die Sonne gnadenlos.es wurde später eine Temperatur von 95 Grad Fahrenheit,was bei uns 35 Grad Celsius entspricht gemeldet.der Wind blies dazu heftig aus

allen Richtungen.leider sehr viel von vorne.am Ende vom Highway geng es nach links,eine Abfahrt hinab und dort kam mir die Spitze der Profis entgegen.Ein Abzweig nach rechts und es folgte

der Anstieg zum Wendepunkt nach Hawai,den ich leider sehr unterschätzt hatte.laut Höhenprofil hatte ich es für einen kurzen Hügel gehalten.doch komplett falsch eingeschätzt.ein doch sehr

langgezogenes Ding und heftiger Gegenwind,so das man sich doch sehr hochquälte.alles wollte bei mir heute nicht so recht,aber ich musste halt durch.wie es in diesem Rennen so oft kommt

drehte der Wind.für die einen später,die anderen halt schon eher.für mich leider zur Wende.oben angekommen,Verpflegung aufgenommen ging es dann zurück.auf der Abfahrt hatte ich bereits

große Probleme das Rad zu halten,da war es noch Seitenwind,nach der nächsten Kurve blies mich der Wind dann direkt von vorne weg.und das fast auf den gesamten 90km.zum Teil so heftig das

ich auf dem kleinen Blatt mit 160er Puls kurbelte und satte 18km/h fuhr.es machte zum Teil keinen Spaß mehr,aber was blieb mir anderes übrig als weiterzutreten?endlich tauchte auch

wieder der bekannte Teil der Strecke auf und ich konnte den restlichen Teil gut ein-und abschätzen!ich fuhr ruhig zum zweiten Wechsel,denn es solten ja noch 42 Laufkilometer folgen.

also Rad weg,Wechselbeutel her,Schuhe an und ab.die Beine fühlten sich zu diesem Zeitpunkt noch recht ok an.die Laufstrecke führte zunächst durch Kona durch,am Alli Drive in Richting

Appartment immer am Meer entlang,etwa 7-8km zum Wendepunkt.Auch hier immer wieder ausreichend Verpflegung alle 1,2Meilen.ich wollte aber nur klates Wasser und Eis,was ich mir immer

wieder über den Kopf schüttete.die Einheimischen saßen am Rand mit dem Programmheft in der Hand und suchten sich anhand der Startnummer die Namen der Teilnhemer raus um diese anzufeuern.

ein gutes Gefühl zu diesem Zeitpunkt.man lernte auch immer wieder Teilnehmer/innen kennen mit denen man ein Stück zusammen lief und plauderte.nach der Wende ging es dann  wieder zurück

Richtung Kona,ein echter Knackpunkt für mich in diesem Rennen.die Beine nicht mehr wikliuch frisch,der Kopf durch die Hitze und durch den Bumms im Wasser eh völlig weichgekocht ging es

dann am Zielberich vorbei mit der aussicht das man jetzt rauf zum Highway muss,noch etwa 27km vor sich hat und noch ins gefürchtete Energy Lab hinab laufen muss.aaber aufgeben kam nicht

in Frage.man traf am Rand auch immer wieder bekannte Leute,die einen aufmunterten.also,den Anstieg von der Palani Road rauf(sehr gemein zu diesem Zeitpunkt) und weiter geht.die gehpausen

häuften sich und die Sonne verschwand langsam in Richtung Meer.jetzt kamen mir immer noch Teilnehmer mit dem Rad entgegen.ich lief meinen Stiefel langsam aber beständig runter.dann

folgte der Abzweig zum Enery Lab,zunächst bergab mit Blick aufs Meer.ich hatte mir den perfekten zeitpunkt ausgesucht.ich erlebte einen unvergesslichen Sonnenuntergang zu einen Zeitpunkt

der besser nicht hätte sein können.Tja,also vom Daylight Finisher heute sprichwörtlich Meilenweit entfernt.Man sah zu diesem Zeitpunkt sehr viel Leid auf der Laufstrecke,Leute die

eigentlich perfekt austrainiert aussahen,wie man es auch in der Rennwoche sehr häufig gesehen hatte und die sich hier zum Teil kaum noch auf den Beinen halten konnten.Leute die erbrechend

am Rand standen und völlig fertig waren.vieles schoss einen durch den Kopf,nur halt kein Gedanke ans aufgeben.unten am Wendepunkt im Energy Lab gab es den stand der Eigenverpflegung wo

ich mir diverse Sachen bunkerte und ich freute mich schon endlich mal einen anderen Geschmack zu bekommen.und dann ging es den Weg vom Energy Lab zunächst wieder rauf zum Highway wo die

letzten 12km warteten.die Beine waren eigentlich ok,wenn ich lief,dann lief es auch ganz gut,nur der Kopf war nicht mehr aufs Lauftempo eingestellt und so wurde das ganze immer wieder nach

ein paar minuten unterbrochen.es lief aber hier fast keiner mehr,und im Gegenteil,ich machte hier eher noch Plätze gut,aber was zählte zu diesem Zeitpunkt schon eine Platzierung?Es  war

stockfinster auf dem Highway und alle hatten Leutbänder bekommen.ab 18uhr ist halt Schluß mit Tag auf Hawaii.Ich wollte nur noch ins Ziel,lies fast alle Verpflegungen liegen,ein mutiges

Unterfangen,aber ich wollte einfach auch nichts mehr aufnehmen.etwa 3km vor dem Ziel noch einmal ein langer Anstieg und dann war es fast geschafft,als ich oben aufder Palani Road abbog

für die letzten 2km bedeutete es das ich es geschafft habe,der Rest war nur noch Belohnung,endlich wieder Zuschauer die einen trugen und Gänsehaut pur auf den letzten 2km durch Kona.man

klatschte ab und lies sich feiern,unglaubliche Emotionen.dann die letzten 200m auf dem Teppich durch Ziel,gefeiert von den Leuten,denn heute war hier jeder ein held,egal ob nach 9std,oder

17std im Ziel.Das war die Belohnung für einen harten Tag,für DEN harten Tag.Ich bin Finisher bei der Ironman World Championchip 2009 auf Hawaii.Unglaublich nach den letzten Jahren,aber

ich habe es tatsächlich geschaftt.und ich möchte mich überall noch für die Unterstützung bedanken und allen danken die den tag mitverfolgt haben.Mir ging es nach dem Rennen erstaunlich

gut,konnte sogar noch mit dem Rad zum Appartment fahren.auch der nächste morgen fühlte sich gut an.Im Athlete Tracker unter folgendem Link: http://liveupdate.ironmanlive.com/ppv/wmf.php?rid=261&bib=1278

einfach meine Startnummer 1278 eingeben und dort findet man die nackten Zahlen und das Video zum Zieleinlauf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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noch 33 Std......

Ironman WM Hawaii 2009Geschrieben von Marcus Ziemann Sa, Februar 20, 2010 21:15:47
So langsam wird es stressig und man kommt hier gar nicht mehr zum schreiben.also wird es jetzt knapper.gestern stand ein recht langer und stressiger Ausflug mit insgesamt 7std Fahrt zum Vulcano National Park an.Wie der name schon sagt mit zum Teil richtig aktiven Vulkanen und flüssiger Lava.leider war man nach dem Ausflug ganz schön durch und es ging auch viel zu spät ins Bett.heute morgen stand dann zum einen der Underpants Run und zum anderen das Früstück bei Powerbar,bei dem ich eingeladen war, auf dem Programm.also endlich mal gescheit amerikanisch Frühstücken.im Anschluss gönnte ich mir dann eine Massage und versuchte diverse Rückenprobleme im Griff zu kriegen.Das andere Problem war/ist das ich mir schon am Sa am Pier den rechten Fuß eingehauen habe und sofort Schmerzen im kleinen Zeh hatte.heute wurde mir bestätigt das er wohl evtl gebrochen ist.tja,da muss ich am Sa durch,hilft alles nichts.\r\n\r\nam nachmittag wurden schon mal die Räder fertig gemacht und versucht alles am Rad unterzukriegen.blödsinn sind hier die Schilder mit den Radnummern.warum nicht wie überall Aufkleber?jeder hat hier Probleme die Dinger nach Vorschrift ans Rad zu bringen.Abends stand dann die Pasta Party auf dem Programm.mal ganz anders als bei den Rennen in Europa,zum einen mit einer etwas anderen Kulisse im Freien,zum anderen mit den typisch amerikanischen Reden.na ja,wer es halt mag.......smiley

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noch 3 Tage....

Ironman WM Hawaii 2009Geschrieben von Marcus Ziemann Fr, Februar 19, 2010 21:28:55

Noch 3 tage sind es bis zum Rennen und zum Glück kommt auch seit getsern Vorfreude auf.Ein Gigantischer Tag getsern mit vielen Erlebnissen.Zunächst morgens ein gutes Schwimmtraining im

Meer bei dem uns auch Delfine begleitéten.Auch das bekannte Coffee Boat war da und man konnte seinen Kaffee direkt im Meer am Boot genießen.Danach konnte man die Startunterlagen abholen,

ich sage mal konnte,wenn man seinen Ausweis nicht vergessen hat.Na ja,heute ist auch noch ein tag.Etwas später ging es vom appartment dann zum Hilton Wailokoa Village Hotel,was gut eine

Stunde entfernt von Kona an der Radstrecke liegt.Ein gigantisch angelegter Park inmitten der Vulkan Wüste.Man wird entweder per Boot,oder per Zug durch den Park zum Zimmer gebracht.

Eine beeindruckende Kulisse bietet das ganze Anwesen mit seinen Pflanzen,denn nett angelegeten Pools und den ganzen Spielereien.eine Bucht,die direkt ins Hotel einläuft mit riesigem

Meerespool,wo Delfine und riesige Schildkröten neben den Leueten herschwimmen.Vom Hilton Rundgang wurden wir dann nach zum Hapuna Beach gefahren,wo wir ca 1std Badespaß vor uns hatten.

einfach ein Traumstrandd,wie man ihn sich vorstellt.Leider waren wir mit den Shuttles etwas spät dran und zum Überfluss gab es auf dem Highway noch Stau wegen eines Unfalls und so wurde

es ganz schön knapp,denn es Stand die Parade der Nationen auf dem Programm.Hier Marschiert,ähnlich wie bei den Olympischen Spielen,alles hinter der eigenen Landesflagge in die Stadt Kona

ein.war schon eine tolle Stimmung.Auch heute wird sich das ganze nicht ändern und man wird neue Eindrücke sammeln,denn es steht der Volcano

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noch 4 Tage.....

Ironman WM Hawaii 2009Geschrieben von Marcus Ziemann Fr, Februar 19, 2010 21:28:06

Die ersten Stunden und Tage hier sind nun geschafft und ich bin immer noch völlig von den Socken.Gestern war es hier auch deutlich deutlich wärmer und die Sonne brannte.ich komme mit

den Bedingungen hier super zurecht.Am morgen war um 7uhr schwimmen am Pier angesagt.unglaublich was da morgens schon los ist.von den Profis angefangen vom gesamtem Comerzbank Team

mischt sich hier alles unter das Volk und legt eine Schwimmeinheit ein.Das Schwimmen selber ist einfach nur ein Gescheink im größten Aquarium der Welt.Glasklares Wasser und Fische

ohne Ende.Raus zieht die Strömung und auf dem Rückweg wird man wohl im Wettkampf dagegen schwimmen dürfen.ein Nachteil könnte für mich im wettkampf auch die Sonne werden.da ich nur

rechts atme schaue ich auf dem Rückweg ständig in die Sonne.aber ich nehme es wie es kommt.nach dem schwimmen hatte ich noch ein paar Bilder gemacht,bevor  wir um 9uhr vom Reiseleiter

wieder eingesammelt wurden.Dabei traf ich zufällig Dennis Wachter von Projekt Triathlon und Tri2b,der mich stontan zu einem Dreh einer Doku überredete.so saß ich am Pier,umgeben von

einem Kamerateam und plauderte auf seine Fragen munter los.die Amis hielten das promt für wichtig und schon standen direkt 10 Leute mit ihren Kameras da und waren am fotografieren.

schon witzig.Danach ging es zurück zum Appartment.Beim zusammenbau vom rad bemerkte ich das ich kein richtiges Werkzeug für die Kurbel hatte und so bekam ich vom Ocean & Sports kurz

einen Leihwagen und konnte hier zum größten Radladen nach Bike Works fahren und das Problem lösen.Die Preise für Klamotten und Zubebör sind schon klasse.Im appartment wartete bereits

der Rest damit wir mit der heutigen Ausfahrt beginnen konnten.Wir sind dann zu viert los um die Radstrecke zu testen.Und ich muss sagen das es sehr gut rollte.man merkte die hitze und

den Wind,aber ich kam wirklich gut zu recht und es machte einfach nur Spaß und Lust auf mehr!Danach war auf dem Rückweg noch ein Kaffee im berühmten Lava Java angesagt,wo man einfach

nur locker abhängt und das Leben genießt und es war  noch einmal kurz Strand angesagt,aber die Sonne verschwindet hier schon recht frü.Abend merkt man doch die Zeitumstellung und ab

19uhr ist man richtig fertig,dafür halt um 4-5uhr wieder wach.heute stehen kurze und harte Radintervalle auf dem Programm und  danach hoffentlich mal ein gang durch die "City" von Kona

 

Ganze 4 Tage sind es noch bis zum Big Day.und man merkt langsam bei allen Teilnehmern das Fieber.alles diskutiert über die Strecke,über die Verhältnisse und doch wird der Renntag das

große ungewisse.Machen wir uns nichts vor,wenn es am Sa so sein wird wie die letzten Tage,dann wird es draussen in den Lavafelder ein brutaler Tag.ich bin gestern mit dem Rad raus um

4x15min Intervalle zu fahren.Bei einfahren ging es mir gar nicht gut,ständig kam mir der Kaffee hoch und der Puls war beim Rollen schon bei 140 Schlagen.bei den Intervallen selber ging

es dann wieder.Ich fuhr über die Palani Road rauf zum Highway und begann dort mit den schnellen Sachen.Dort oben knallte ich dann mit weit über 50 Sachen Richtung Lavafelder,auf dem

Rückweg wusste ich auch warum,denn der Wind half ordentlich mit.Das wird auch am Renntag so sein und wird dann allen auf der zweiten Hälfte Probleme bereiten,wenn Körper und Geist

eh schon nicht mehr wollen.Draussen am State Park bekam ich auf dem Rückweg richtig Probleme mit dem Vorderrad.der Wind pustete so heftig in die Seite das es schwierig war das Rad

überhaupt zu halten.das machte schon keinen Spaß mehr und ich hoffe darauf das es Sa nicht ganz so schlimm wird.Weitere Probleme werden hier sicherlich essen und schlafen.erstens

esse ich hier viel zu wenig und mit dem schlafen ist es so das man hier jeden morgen um 5uhr wach ist.ein Faktor für das Rennen wird auch die Flüssigkeitsaufnahme.allen ist aufgefallen

das man hier automatisch sehr viel schwitzt,aber keinen richtigen Durst hat.das kann sehr schnell nach hinten losgehen im Rennen.Am nachmittag ging es zum ersten mal nachn Kona rein.

ein nettes Örtchen voller Ramsch und Kitsch.Im Ort wird so  langsam alles aufgebaut und heute wird es richtig ernst.heute morgen werden die Startunterlagen ausgegeben und am Nachmittag

ist die Parade der Nationen.Mittags ist ein Ausflug zum Hilton Hotel geplant,welches hier schon was besonderes sein soll.Trainingsmäßig steht heute nur schwimmen auf dem Plan,den Rest

überlasse ich den anderen......

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Angekommen.....

Ironman WM Hawaii 2009Geschrieben von Marcus Ziemann Fr, Februar 19, 2010 21:26:57

Nach 42std (gefühlte 2 Wochen) Reise incl dem Stop in San Franciso bin ich endlich auf Big Island in meinem Appartment angekommen.Die Reise war schon sehr heftig und zum Teil

auch sehr ärgerlich wegen der vielen Kontrollen auf Amerikanischen Boden,zum Teil auch bedingt durch meinen Schrittmacher.Als ich dann den Flieger um ca 12uhr Ortszeit verlassen konnte

musste ich mit den anderen hier feststellen das es nicht so heiß war wie immer berichtet wurde.Wir wurden aber auch direkt aufgeklärt das sich dies draußen auf der Radstrecke und vor

allem auf der Laufstrecke in Richtung Energy Lab deutlich ändern wird.am Flughafen wurden wir von unserem Reiseleiter daniel in Empfang genommen und alles lief völlig reibungslos.auf dem

Weg zum Appartment White Sands Village machten wir noch einen Stop im Supermarkt um uns für die nächsten tage einzudecken.Der Weg führte auch schon auf der Wettkampfstrecke entlang und

uns wurde schon einiges der Örtlichkeiten gezeigt.Der Pier,wo der Schwimmstart stattfinden wird,der Ausblick auf ddas Energy Lab,wo am Wettkampftag auf der Laufstrecke die allerletzten

Reserven aus dem Körper gezogen werden,sowie das berühmte Lava Java,ein Cafe wo sich die Creme de la Creme zum "sehen und gesehen werden" trifft,sowie das berühmte Coffee Boat,das jeden

Tag am Pier einige hundert Meter raus auf der Schwimmstrecke im Meer anliegt und das trainierende Volk im Meer mit Kaffee versorgt.Das Appartment selber ist etwas außerhalb von Kona

gelegen am fast einzigen Sandstarnd weit und breit.Dieser wird aber eher von Einheimischen belagert und von ihren Boards benutzt.Hier herrscht auch schon ein recht guter Wellengang.

als wir die Sachen ausgepackt hatten ging es dann auch mal rüber auf die andere Straßenseite um das Meeer anzutesten und ich war eher erschrocken statt beflügelt.Irgendwie ging das mit

dem schwimmen ja gar nicht.Durch die Wellen war alles sehr unruhig und man fand keinen Rythmus,dazu kam der doch sehr salzige Geschmack der sich schon recht unangenehm im Mind und

Nasenbereich ausbreitete.Vielleicht war man ja auch nur durch die Anreise etwas empfindlicher.Ich werde das in den nächsten Tagen noch ausgiebig testen.Es ist jetzt 5uhr Ortszeit

und um 7Uhr werden wir zum Schwimmen zum Pier gefahren.Nach dem Schwimmen machte ich mich auf das Rad zusammenzubauen.Sofort juckte es in den Beinen und ich machte mich am späten

nachmittag dann noch mal mit dem Rad auf in Richtung Kona.Eine´gute Entscheidung.Traumhaft war es!Am Meer entlang Richtung Kona mit beeindruckenden Ausblicken abseits und auf der

Strecke.Denn entlang der Strecke war nur trainierendes Volk zu sehen und das ganze in atemberaubenden Tempo.Und es war wirklich alles dabei.Von den Ex Champions Faris al Sultan bis

hin zu zu Thomas Hellriegel kam am ersten Abend direkt alles auf einen zu.In Kona am Lava java angekommen durfte ich den ersten Sonnenuntergang genießen.Wahnsinns Bilder die da in

Erinnerung bleiben werden kann ich nur sagen.Wenn man dann am Pier am Schwimmstart steht und dort umher blickt bekommt man schon Gänsehaut.dieser Ort hier hat was völlig magisches

an sich und man bekommt schon weiche Knie wenn man sich vor Augen hält von man hier ist und vor allem auch wozu man hier ist.der erste Abend bleibt auf jeden Fall fest in Erinnerung.

Um 20uhr Ortszeit konnte ich aber kaum noch die Augen aufhalten und es wurde Zeit ins Reich der Träume abzuwandern um endlich einen Schlafrythmus zu finden.Inzwischen bin ich dann

jetzt halt bei 5uhr morgens angekommen.Heute steht ein wenig schwimmen und noch 90min locker Rad auf dem Programm.ich werde das Tempotreiben das hier herrscht nicht mitgehen und werde

nur noch am Mo auf dem Rad meine 4x15min Intervalle gehen.Also auf in einen neuen Tag in Kona......

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auf geht's

Ironman WM Hawaii 2009Geschrieben von Marcus Ziemann Fr, Februar 19, 2010 21:25:58

Auf geht's in Richtung Sonne.Genau zum richtigen Zeipunkt,jetzt wo das Wetter herbstlich und ungemütlich wird geht es für mich ab Frankfurt zunächst nach San Franciso und dann weiter

nach Kona.Dann bleibt noch eine knappe Woche Zeit um mit den Bedingungen vor Ort,den Reisestrapazen,sowie der Zeitverschiebung von 12 Std klarzukommen.Der Zustand passt,obwohl die

letzten Tage und Wochen mit Reisevorbereitung,Arbeit und noch ordentlich Training nicht ohne waren.Es liegen insgesamt ca 650std Trainingsvorbereitung im Wasser,auf dem Rad,mit

Läufen und Athletiktraining hinter mir,was mich insgesamt auf 9300km brachte.für mich in meinem dritten Triathlonjahr schon eine ganze Menge,für manch einen der Hawaii Teilnehmer

eher Peanuts.man darf auch die Sache mit meinem Herschrittmacher nicht ganz vergessen und so halte ich mich insgesamt doch für gut vorbereitet.Es kann also losgehen.

Wichtig für den Renntag:Am Samstag den den 10.Oktober unter http://www.Ironman.com wird das Rennen per Video Stream live übertragen.

dort ist auch der sogenannte Athlete Tracker zu finden.dieser zeigt die genau Position des Athleten auf der Strecke an,wenn man Name,oder Startnummer angibt.meine Startnummer

wird die 1278 sein.Beginn wird für die Profis 6'45 und für den Rest 7uhr Ortszeit sein,was einer deutschen Zeit von 19Uhr am Samstag Abend entspricht Also drückt mir

am Race Day die Daumen das ich gesund und munter in die Heimat zurückkehren werde.

viele Grüße Marcus

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mit riesen Schritten

Ironman WM Hawaii 2009Geschrieben von Marcus Ziemann Fr, Februar 19, 2010 21:22:43

So,mit riesen Schritten geht es Richtung "Big Day".Die Vorbereitung nähert sich dem Ende,die letzten harten und langen Einheiten sind am nächsten Wochenende vorbei und es heißt Kraft

tanken und das ist auch bitter nötig.der Weg war hart und es machte nicht immer Spaß sich neben dem Job Abends mit Teilweise noch zwei Einheiten zu motivieren.Aber ich wusste ja wofür es 

galt Opfer zu bringen.Am 10.Oktober in Kona am Start stehen zu dürfen ist nunmal ein Traum und dafür muss man einfach Opfer bringen können.Ich werde sicherlicher vorher noch einmal hier

schreiben und die letzten Infos einstellen,bevor es nächste Woche über San Franciso rüber nach Kona geht.

meine Startnummer wird 1278 sein und die passenden Links zum Verfolgen des Rennens werde ich auch noch einfügen.bis bald

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