Marcus Triathlon Blog

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About Triathlon & my Life

Hier im Blog erfahrt ihr alle News über Training und Wettkämpfe.
Von der Herzschrittmacher OP 2005 bis zur Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii 2009 und dem Kampf gegen den Krebs 2010


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Ironman Alaska(Florida 2014) und die 9:45

Rennberichte 2014Geschrieben von Marcus Ziemann Mi, November 12, 2014 19:00:26

Seit dem Wochenende bin ich nun zurück in "good old Germany" und nun kann ich mich auch endlich dem Bericht zu meinem letzten Triathlon Rennen im Jahr 2014 widmen.

Vor Ort in Florida hatte ich leider kaum Internet Zugang und hatte vor dem Rennen leider kaum Möglichkeiten zu berichten.

Die gesamte Reise an sich war einfach genial und jederzeit beeindruckend.Viel gesehen und viel unternommen.wie immer eine tolle Zeit im Sunshine State und endlich mal New Orleans im Bundesstaat/Louisiana kennengelernt.

Dazu nette Leute kennengelernt.

Kommen wir zu meinem dritten Ironman Rennen auf der Langdistanz im Jahr 2014. völlig unterschiedliche Rennen durfte ich mit dem Ironman Los Cabos, dem Ironman Kopenhagen und dem Ironman Florida erleben.dazu aber demnächst mehr im Jahresbericht.

Ich durfte beim diesjährigen Ironman Florida eine Premiere erleben, auf die ich gerne verzichtet hätte.

Im Wetterbericht vor Ort ist direkt immer ein Tag ins Auge gefallen, der Renntag!

Mehr als eine Woche vor dem Renenn traf ich in Panama City Beach ein.und jeden Tag gab es Traumwetter.wenig Wind, Temperaturen zwischen 24-30 Grad, herrliches Meer und strahlend blauer Himmel.

Für den 1.11. , dem Tag des Rennens war einearktische Front angesagt, mit Temperaturen von 3 Grad in der Früh und Winden mit 50-60kmh,mit stärkeren Böen.

Noch am Abend zurvor mochte man das kaum glauben, da das Thermometer am Abend gegen 20Uhr noch ca 24 Grad meldete.

Früh am morgen dann tatsächlich die Ernüchterung! Das Thermometer zeigte tatsächlich die eisigen Temperaturen an, das Meer war aufgewühlt und es wehte ein furchtbar unangenehmer Wind aus NNO.

Die Windrichtung sollte uns noch eine Besonderheit bringen.

Ich bereitete mein Rad vor, erledigte meine Kleinigkeiten vor dem Start.anders als in Kopenhagen beschloss ich mich besser aufs kühle Wetter vorzubereiten und packte meine Sachen komplett in den Wechselbeutel.ich wollte nicht mit nassen Sachen bei arktischen Temperaturen auf dem Rad sitzen.

So stand ich dann gut vorbereitet im Neo am Schwimmstart und wartete auf den Schwimmstart, welcher dann überraschenderweise nie erfolgen sollte.

7min vor dem Start kam die Meldung der Rennleitung .....we canceld the Swim Part!!!!

Zum ersten mal in der Geschichte wurde bei einem Ironman Rennen das Schwimmen komplett abgesagt!

Grund dafür der oben angesprochene starke NNO Wind.dieser hat wohl an dieser Küste Folge das "High Rip Currents" erzeugt werden.starke Unterströmungen zogen vom Strand ins offene Meer.

Eine absolut vertretbare Entscheidung die 3300 Athleten nicht in Wasser zu lassen.dafür konnte keiner die Verantwortung übernehmen.

Es wurde bekannt gegeben das ab 8uhr direkt vom Rad gestartet werden soll. Ich nutzte die Zeit um mich in meinem Appartment entsprechend einzumummeln und mich auf dem Rad gegen die Kälte zu schützen.



Noch nie zuvor saß ich in einem Rennen so auf dem Rad.Einteiler,Compressions Calfs,Beinlinge,Langarmshirt,lange Radjacke,Handschuhe.und das im Sunshine State,unfassbar.

gestartet wurde dann bei den Profis im 30 sekunden Abstand,bei uns im 5sekunden Abstand.das ganze nach Startnummern,was zur Folge hatte,das ich weitere 90min in der Kälte ausharren durfte.

als ich dann endlich losgelassen wurde, folgte schnell die Ernüchterug.der Wind war wirklich grausam und kam auf den ersten 40km frontal von vorne, was bei 200 Watt etwa 27kmh bedeutete.völlig frustrierend.dann kam der erste Abzweig und es ging mit 45-48kmh voran, leider aber irgendwie nicht lange.sollte man nicht immer Rückenwind haben, nachdem man Gegenwind hatte.so ging das Spiel dann jedenfalls komplett weiter.

Bei km 90 kam dann wieder ein etwas 15km langer Abschnitt mit einer völlig kaputten Straße.jede Rille haute einem voll in die Schultern und dem unteren Rücken.nach dem Wendepunkt dort ging es nur noch mit 23kmh voran, wirklich gruselig.diese Straße brachte mich vor zwei Jahren schon an den Rand der Aufgabe.unverständlich das dieses Teilstück nicht ersetzt wird

Ich konnte mich wieder sammeln und bei km 130 musste ich die erste Pinkelpause einlegen.erst da merkte ich wie durchgefroren ich war.ich konnte nicht mal Wasser lassen, da meine Blase dermaßen kalt und eingefroren war, so das ich den kompletten Unterleib erst mal wärmen musste.unendliche Zeit verging.

Bei km 160 dann nochmal ein weiterer Stop.

Mit einer indiskutablen Radzeit ging es dann in die Wechselzone.mit einem ordentlichen Wechsel ging es schnell auf die Laufstrecke.hier musste ich mich immer noch von der Kälte erholen.

Die Beine waren gut drauf und ich lief meinen Stiefel runter, ohne jetzt am Anschlag unterwegs zu sein.



Der einzige kleine Einbruch kam zwischen Kilometer 20-23. Ab dem Wendepunkt bei km 31,5 konnte ich gut zulegen und einen(für die Verhältnisse) odentlichen Marathon laufen.



Mit einer Zeit von 9:45 hörte ich dann aus dem Mikro von Mike Riley ein "Marcus....you're an Ironman"

Es war also geschafft,mein dritter Ironman in diesem Jahr war im Ziel.am Vortag hätte ich eine Zeit von 9:45 natürlich unterschrieben.jetzt ohne schwimmen....

Aber schwamm drüber.für mich als Hitzemensch war es ein grauen bei arktischen Temperaturen 180km auf dem Rad zu sitzen.so bin ich froh gesund das Ziel erreicht zu haben und eine Platzierung im 1/10 vom Gesamtfeld sollte dann auch annehmbar sein.



Ich war bei einem denkwürdigen Rennen dabei, hätte aber gerne auf diese Umstände verzichtet.

Demnächst mehr zum Thema Jahresplanung 2015 und dem Fazit was 2014 angeht



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KMD Ironman Kopenhagen 2014

Rennberichte 2014Geschrieben von Marcus Ziemann Sa, August 30, 2014 21:23:55

Kopenhagen......was soll ich sagen!?

Der KMD Ironman Kopenhagen war mein inzwischen 13 Ironman seit 2009.Zum Glück bin ich nicht abergläubisch.

Es bestand ja auch eigentlich keinerlei Grund an meinem Vorhaben zu zweifeln,die angepeilten 9:5x zu erreichen.

Nach meinem Muskelfaserriß vor einem Jahr,ein gleicher Stelle,fühlte ich mich fit wie nie.ich war von den Trainingsleistungen her bestens drauf,war mental sehr fit und vor allem bereit,die magische Grenze zu überschreiten.

Einzig die Wetteraussichten aus den Vortagen sollten mich zweifeln lassen.

Kühle Temperaturen,ordentlich Wind und Regen,sollten laut Vorhersage ,meine Begleiter für die 226km an diesem Renntag werden.

Ich kam am Freitag in Kopenhagen an und mein Hotel befand sich in der Nähe vom Schwimmstart,dem Amager Strandpark.

Damit hatte ich mir für den Rennmorgen schon mal eine gute Vorbereitung geschaffen

Freitags Unterlagen abgeholt,Samstags nochmal auf dem Rad,alles war bereit für den großen Tag:

Die Nacht vor dem Rennen war auch völlig ok und so klingelte um kurz nach 4uhr der Wecker,wobei ich mich erholt und ausgeschlafen fühlte.

Entspanntes Frühstück und ein 10minütiger Fußmarsch zur Wechselzone lagen vor mir.

Ich präparierte mein Rad und auch hier zeigte sich alles in Bestform.

In diesem Rennen gab es einen Wellenstart,was mir auch klar entgegenkam.um 7uhr wurden dann die Profis ins Wasser gelassen.Mein Start sollte um 7:25 erfolgen

Die ersten 500m wie immer,dichtes Gedränge,viele Schläge.Ich konnte mich dann langsam lösen und schwamm mit einer Gruppe ordentlich mit.es dauerte auch nicht mehr lange bis wir auf die erste Startgruppe vor uns trafen,die 10min zuvor ins Wasser gelassen wurde.auch die Gruppe davor wurde noch einkassiert.

Die Ostsee war aber für mich eindeutig zu kühl,wogegen ich zusätzlich ankämpfen musste.

Und diese Kälte machte mir im hinteren Teil doch sehr zu schaffen.Der Ausstieg erfolte an einer Bootsrampe.Die Helfer zogen mich aus dem Wasser und ich war wie gelähmt.ich konnte gar nicht den Fuß an Land setzen.alles war steif gefroren.es fühlte sich grausam an.

Ich merkte zwar das ich weit vorne war,aber ich hatte noch keine Ahnung was die Zeit sagte.

erst später sah ich dann meine Schwimmzeit: 55.25 und somit persönliche Bestzeit

dafür ging beim Wechsel fast gar nichts.mehr Tod als Lebendig saß ich zitternd im Wechselzelt und versuchte mich fertig für die 180km auf dem Rad zu machen.

Mit nasser Bekleidung und Armlingen schnappte ich mir dann das Rad und begab mich dann auf die Strecke.

Die Bedingungen waren zunächst besser als angesagt.es war sogar sonnig,aber mit ca 10 Grad grausam kühl und vor allem sehr windig.

Ich wurde einfach nicht warm und bekam auch den Puls nicht in Rennmodus.Alles war wie gelähmt.Ich fuhr mit einem Puls im 140er Bereich "spazieren" und konnte einfach nichts dagegen tun.

Die ersten 30-40km hatte ich noch Rückenwind,deswegen ließ ich mich nicht vom (bis dahin noch guten) Schnitt täuschen.Als es nach 40km dann ins Landesinnere ging,gab es den Hammer.der Wind fühlte sich wie eine and an.hinzu kamen die unzählen Hügel.

Der Kurs ist sicherlich nicht komplett flach.So langsam machte sich auch Druck auf der Blase bemerkbar.Ein Gefühl,welches ich sonst gar nicht im Rennen kenne.Sicherlich ein Resultat der Kälte.

zu beginn der zweiten Runde konnte ich dem auch nicht mehr Standhalten und eine längere Pause hinterm Busch stand bevor.ein zweiter sollte noch folgen,was mich insgesam´t 10:07min kostete und mich auch weiter aus dem Rythmus brachte.

Im Laufe der zweiten Runde wurde es auch vom Wetter her deutlich ungemütlicher.der Wind legte noch eine Schippe drauf und Regen mischte sich unter.

Nach enttäuschenden 5:35 erreichte ich die zweite Wechselzone.Hier stellte ich aber fest das meine Beine sehr sehr frisch waren.aus dem schnellen Wechsel wurde dennoch nichts,denn die nächste Pinkelpause wartete.unglaublich!

So,nun ab auf die Laufstrecke.Es fühlte sich wirklich toll an.aber auch hier merkte ich das ich mich vom Puls her nicht ausbelasten kann.150 Puls und Schluss.

Auf den ersten 2,2km hatte ich einen 4:51er Schnitt,dann zog plötzlich richtig Sturm und Regen auf.das sollte mich aber nicht bremsen.nur weitere toilettengänge kosteten Zeit.

Zeit die mir aber erstmal egal war.die eine Zeit unter 10std war eh nicht mehr drin.

Ich lief aber totzdem völlig routiniert meinen Stiefel runter und das machte auch Spaß.4 Runden a 10,5km Sightseeing Tour durch Kopenhagen.Leider immer ieder durch Regen und Sturm gestört.Trotz des Wetters eine Gänsehautstimmung in Dänekarks Hauptstadt.

In jeder Runde ging es am Zielkanal vorbei und ich freute mich schon auf den Einlauf.

Ohne jede Schwächephase ging es über alle 4 Runden.Eine Laufzeit deutlich unter 4std war das Resultat und die Erkentnis das bei voller Ausbelastung sicherlich eine Zeit um 3:30 drin wäre.

Nach 10:40:21 hatte ich die Finishline dann endlich erreicht.

Also etwa 45min später als erwartet.Ich will keine Entschuldigungen raushauen,da ich selber selten welche akzeptiere.Ich war und bin enttäuscht,aber es waren einfach nicht meine Bedingungen.

Nach dem schwimmen war ich total durch

Also abhaken das ganze,regenerieren und den Blick nach Florida richten

Am 1.11 wartet noch Panama City und der Ironman Florida auf mich.

und so freue ich mich doch lieber auf den Sunshine State,statt weiter zu schmollen.

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Antwerp Triathlon

Rennberichte 2014Geschrieben von Marcus Ziemann Mo, August 04, 2014 21:46:39
Und wieder mal völlig verspätet der Rennbericht zu meinem Triathlon im belgischen Antwerpen.
Berichte schreiben ist derzeit wohl nicht mein Ding.dafür geht es aber auch im Training inzwischen ordentlich rund und in die entscheidene Phase vor dem Ironman Kopenhagen.
Aber zuück nach Flandern,in die Stadt an der Schelde.
Bereits viermal zuvor stand ich am Start des 70.3 Ironman Antwerpen,der aber zuletzt 2012 stattfand.
Danach konnte sich der Veranstalte nicht mehr WTC einigen und so wurde aus der Veranstaltung der Antwerp Triathlon.
Auch deutlich kürzer als sonst,ging es für mich am 13.7 auf die ungewohnte Olympische Distanz.
Leider war schon der ganze Samstag verregnet und auch die Vorhersage für Sonntag lies nicht gutes erahnen.
Die Hoffnung stirbt zuletzt,doch leider zeigte sich der Himmel über Antwerpen am Sonntag morgen von der ganz fiesen Seite.
Wie schon beim 70.3 Ironman,gab es zwei Wechselzonen,die einige Kilometer auseinander lagen.
So checkte ich zunächst in T2 meine Laufsachen ein und mich dann mit Rad und Neo auf den langen Weg in T1 machte.dazu musste auch ein langer Tunnel durch die Schelde durchquert werden.nach etwas 40-45min Fussmarsch erreichte ich den See und die angrenzende Wechselzone.
Dort war die zuvor gestartete Sprintdistanz in vollem Gange.
So musste ich einige Minuten bis zum Check-In warten.
Danach begab ich mich mit dem Rad in die Wechselzone,wurde aber früh gestoppt.
So teilte man mir mit Händen und Füssen mit das ich mit meinem Rad nicht an den Start gehen werde.
es handelte sich heute um ein Drafting Race.da die Ausschreibung ausschließlich in niederländisch und französisch zu finden war,konnte ich im Vorfeld davon nichts finden.
heiße Diskussionen mit der Rennleitung sollte es geben,da ich ihnen erklärte das ich eien fast 300km lange Anreise hatte und alles sehr schlecht ausgeschrieben war.
schließlich gab der Race Director mir zu verstehen das mir vom Veranstalter Team ein Atlethen Rad bereit gestellt werden sollte.
Trotz des Ärgers eine nette Geste.Ein wenig Bammel hatte ich schon.mit einem fremden Rennrad,in einem Drafting Race,auf regennasser Fahrbahn.
ich hatte nur sehr kurz Zeit das Rad einzustellen,was sich später noch als fatal erweisen sollte.
und schon ging es zum Check In und direkt in den Neo und zum Start.
Vier Starts sollten erfolgen und ich sollte in der dritten Welle starten.
so begab ich mich an den See,da ich den neuen Huub Design Neo zum ersten mal ausgepackt hatte.
der erste Start war erfolgt und ich wollte mich von vorne in meine Welle einreihen.da hatte ein Marshall was dagegen und beorderte mich durch die komplette Wechselzone nach hinten,wo ich mich durch die andere Startgruppe wühlen musste.inzwischen war eine Startgruppe im Wasser und der Start erfolgte auch schon.
ich sollte zu keinem Zeitpunkt ins Schwimmen finden und wühlte mich in der Folge durch das Feld.
so kam ich mit einem ungewohnten Rückstand von über 4 Minuten auf die Spitze aus dem Wasser.
ungewohnt auch für mich,die Windschattenfreigabe.durch meinen Rückstand beim Schwimmen hatte ich aber den ersten starken Zug verpasst.die Jungs in meiner Umgebung waren aber eindeutig zu langsam und mein Rad völlig ungewohnt,da ich nun merkte ,das ich viiiiiiiiel zu tief auf dem Bock saß.
Mit Wut im Bauch ging es nach vorne und so erreichte ich irgendwann die nächste Gruppe.
Wie beim Ironman ging es durch das Hafengebiet und dort war es bei den ganzen Schienen und dem starken Regen heftig rutschig.ständig stürzten Athleten,ständig rückte der Notarzt aus
Einerseits wollte ich nach vorne,aber auch nichts riskieren.ich erreichte schließlich unbeschadet die zweite Wechselzone,hatte aber zu diesem zeitpunkt keinerlei Kontrolle über die Zeit,da ich an dem fremden Rad keinen Radcomputer hatte.
1:03:02 war auf jeden Fall die Zeit für meine 40km.wiklich klasse für diese Umstände
Nun ab in die Laufschuhe und raus auf die letzten 10km.ich kämpfte,merkte aber das der hintere Oberschenkel von der tiefen position auf dem Rad seh angeschlagen war.
ich konnte das Tempo aber gut halten und mit einer Laufzeit von knapp über 40min in den Zielkanal einbiegen
die Uhr blieb nach 2:11:02 stehen,was neue persönliche Bestzeit bedeuten sollte.
viel Ärger und unter den Umständen eines Drafting Races keine Comeback für mich in Antwerpen
denno positiver Formtest und Deutschland als Fussbal Weltmeister am Abend
Herz,was willst du mehr?

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Ironman 70.3 Luxembourg

Rennberichte 2014Geschrieben von Marcus Ziemann Mi, Juli 09, 2014 22:09:14
Kurz bevor es im Rennkalender weitergeht,folgt noch der Rennbericht zum Ironman 70.3 Luxembourg.
Ungewohnterweise sollte der Start zum Rennen Samstags erfolgen,somit also Abholung der Startunterlagen und Bike Check-In am Freitag.
der Feiertag am Donnerstag ermöglichte zum Glück eine frühe Anreise am Freitag.
somit konnte ich stressfrei die knapp 300km anreisen,die Unterlagen abholen,einen Teil der Strecke mit dem Auto abfahren und das Rad mit den Wechselbeuteln einchecken.
Ungwöhnlich auch der Start des 70.3 Ironman in Remich.der erste Profistart sollte um 13 Uhr erfolgen,mein start in der M40 sogar erst ab 14'15,in der letzten Startwelle.
Morgens lief somit alles sehr stressfrei ab,im Gegenteil,das warten zum Startschuss nervte sogar etwas.
Das Wetter war perfekt.sonnige 24 Grad und ein leichter Wind
Dann erfolgte um 14'15 endlcih mein Startschuss.von Beginn an setzte ich mich vorne fest.durch mein Training im heimischen Kanal,kam mir alles recht heimisch vor.so erinnerte das schwimmen in der Mosel,an dieser Stelle doch sehr an die heimischen Trainingsbedingungen,was mehr sehr zugute kam.
Ein starker Wille lies mich diesmal komplett an der Spitze mitschwimmen.mit einer Vierergruppe setzten wir uns in der 300 Atlhleten fassenden Gruppe ab.
bis zur letzten Wendeboje,etwa 150-200m vor Ende war ich mit einem weiteren Athleten vorne.erst als dieser das Tempo nochmal anzog,musste ich abreissen lassen.
als 4. stieg ich dann mit einer gigantischen Zeit von 26:41 min aus dem Wasser.
der Wechsel lief für mich mal wieder sehr schlecht ab.ich kam erneut nicht aus meinem Neoprenanzug und blieb mit den Beinen hängen.Am Rad angekommen bemerkte ich das ich noch die Schwimmbrille um den Hals hängen hatte.
Na ja ,so kann man auch seine wertvoll erschwommene Zeit herschenken.
Auf dem rad drückte ich sofort aufs Tempo.es ging knapp 20km flach an der Mosel entlang und zunächst gegen den Wind.
Dann kuz zum wenden durch einen ort und erstmal mit dem Wind im Rücken zurück.
Ab km 40 ging es dann schlagartig hoch in die Weinberge.bis dahin hatte ich einen Schnitt von 39,1 kmh auf dem Tacho.es lief also perfekt.
nun folgte ja erstmal ein längerer Anstieg,mit dem ersten Verpflegungspunkt,welcher am Anfang vom Anstieg nicht sehr geschickt gewählt wurde.
die weiteren 35km sollten mit ordentlichen Anstiegen und Abfahrten nicht langweilig werden.natürlich fiel hie der Schnitt deutlich ab.
bei km 60 sollte es dann passieren.eine Wespe/Biene verirrte sich unter dem Aerohelm und flog mir ins Ohr.sofort versuchte ich einzugreifen und sofort merkte ich einen heftigen Schmerz.
Erst zwei Wochen zuvor hatte ein Wespenstich eine allergische Reaktion bei mir ausgelöst.
ich konnte bei voller Fahrt den Stachel entfernen und sofort mit Spucke und Wasser kühlen.dennoch merkte ich den starken Schmerz und hoffte das es nicht wieder zu einer solchen Reaktion führen wird.
einige Kilometer später spürte ich einen mächtig dicken Kopf unter dem Helm,was sich sehr unangenehm anfühlte.
Ab da ging auch der Schnitt deutlich in den Keller.
die letzten 12-15km gingen wieder flach an der Mosel entlang,erneut gegen den Wind.kurz vor der Wechselzone wude ich von einer ca 30 Mann starken Gruppe überholt,die alles andere als sauber fuhr.
Die Radstrecke war ein klein wenig länger und so bog ich nach 93,2km mit einer Zeit von 2:36std in die Wechselzone ein.
der zeite Wechsel lief ohne Probleme ab.Ich konnte aber von Anfang an nicht das gewohnte Tempo lauf und blieb etwas unter dem Schnitt.durch die immer noch anhaltende Verletzung war der Laufpart ja auch mal wieder sehr ungewiss.
3 Runden galt es zu laufen,relativ einfach mit einem Wendepunkt.
Inzwischen machte sich auch die Sonne ganz schön bemerkbar.
Ich verpflegte mich ordentlich,auch wenn es pro Runde nur einen Verpfelgungspunkt gab,was eindeutig zu enig war.
Ich konnte mein Tempo komplett halten und hatte keinerlei Probleme mit der Wade.die letzte Laufrunde war dann auch die schnellste und die letzten 4 km,ab dem Wendepunkt,konnte ich nochmal mächtig anziehen.

so ging es mit einer Laufzeit von 1:38 in den Zielkanal und die Uhr blieb mit einer Gesamtzeit von 4:52std stehen.
Eine sehr ordentliche Leistung in allen Bereichen,mit einem stabilen Lauf,ohne großes Lauftraining.
Die Radzeit hätte ohne die besagten Probleme noch deutlich scheller ausfallen können,auf der nicht ganz einfachen Radstrecke und die Schimmzeit waar einfach gigantisch.
so kann es weitergehen.....

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Ironman 70.3 Aix en Provence

Rennberichte 2014Geschrieben von Marcus Ziemann So, Juni 15, 2014 19:48:06
Drei Wochen ist er nun schon her,der Ironman 70.3 Aix en Provence.
Bevor es nächstes Wochenende schon wieder nach Luxembourg geht,bin ich euch noch den Bericht aus Süd-Frankreich schuldig.
Ein (Mit-)Grund für den späten Bericht ist sicherlich auch der noch vorhandene Frust.Nicht unbedingt auf das Rennen selber,sondern eher auf eine Situation die sich knapp 10 Tage vor dem Rennen abspielte.
Nachdem ich läuferisch zuletzt wirklich wieder Top unterwegs war,wurde auch das Lauftraining wieder angezogen.
10 Tage vor dem Rennen war dann ein längerer Lauf mit großem GA2 Anteil auf dem Plan.bis 2km vor dem Ende lief auch alles gut.dann plötzlich wieder dieser stechende Schmerz in der Wade,den ich schon von meinen beiden Faserrißen kannte.
Zum Glück hörte ich sofort auf und humpelte den Rest heim.
Bis zum Renntag konnte ich dann auch nicht mehr laufen und ging sehr ungewiss in dieses Rennen.
Die Anreise erwies sich als sehr hart und schlug dann mit 15std Autofahrt zu Buche.
somit musste man sich Freitags erstmal wieder sammeln.Die Stadt Aix en Provence selber ist sehr nett und die Besichtigung der Radstrecke brachte eine Menge Respekt.
Es ging schon sehr heftig rauf und vor allem auch mit ordentlichen Abfahrten runter.Bekanntlich sind solche Abfahrten ja irgendwie nichts für mich und so machte ich mir noch mehr Gedanken,um ein rennen,welches ich vielleicht besser hätte canceln sollen.
Nun aber zum Renntag:

Um 8:02 war mein Start angesetzt.es war sehr kühl,aber sonnig am morgen.
Es gab,wie bei den 70.3 Rennen üblich,Wellenstarts und so dufte ich komplett mit meiner Altersklasse ins Wasser des Lake Payrolles.
Dieser war doch recht kühl.
Ich drückte ordentlich aufs Tempo und setzte mich recht weit vorne fest.
An den hinteren Bojen waren auch schon die ersten Athleten vom vorherigen Start(10min eher) eingefangen.
Mit einer Top Zeit von 27:35 konnte ich mit neuer Schwimmbestzeit auf Platz 8 aus dem Wasser.das sollte abe auch das einzige Highlight an diesem Tage bleiben

duch den kühlen See hatte ich schon die ersten Probleme beim Wechsel.
Auf den ersten Radkilometern merkte ich sofort das meine Beine heute nicht bereit waren.dazu kam,das durch die hohen Berge sehr viel Schatten auf der Radstrecke war ud meine Beine sehr kalt waren.ganz schlecht für meine angeschlagene Wadenmuskulatur.
Mir wurde klar das ich einen erneuten Musekelfaserriß herausfordern würde,wenn ich nun Druck auf dem Rad machen würde.
Also überlegte ich mir Plan B:
Ich fuhr auf dem Rad locker GA1 durch.ganz entspannt und so konnte ich mal die Schönheit der Radstrecke geniessen .natürlich wurde ich übel durchgereicht.aber das musste mir einfach egal sein.
Trotzdem hatte es die Radstrecke in sich und war eh schon sehr langsam.Hinzu kam eine Reifenpanne bei km 61.also hier nochmal eine längere Zwangspause.
mit einer nicht erwähnenswerten Radzeit kam ich dann in die zweite Wechselzone,die sich im Herzen von Aix en Provence befand.
Dann kam die große Frage.kann ich überhaupt laufen???
Ja,ich konnte.die ersten Kilometer gingen wirklich super und es machte Spaß.4 Laufrunden durch die Stadt und dem angrenzenden Stadtpark waren angesetzt.
Schön war es,mit toller Stimmung.

bis ca km 14 hielt die Herrlichkeit an,dann war Schluss mit lustig.der stechende Schmerz war wieder da und Zwang mich in die Knie.
ich versuchte es erst einmal mit einigen Metern Gehpause.das wechselte dann immer wieder mit ordentlichen laufen.leider ging es auch auf der Laufstrecke ständig rauf und runter.und genau das war Gift für meine Wade

auf der vierten und letzten Laufrunde war dann bei km 18 richtig Schluß.von da an quälte ich mich,übel humpelnd ins Ziel.was mir dann meine Laufzeit versaute.so wäre ich zumindest noch unter 1:40 gelaufen.

aber ich konnte froh und stolz sein an diesem Tag zumindest das Ziel erreicht zu haben.
Und die gute Nachricht,ich habe nichts weiter kaputt gemacht.
Zwar konnte ich jetzt in den 3 Wochen nach dem Rennen noch nicht sehr viel Lauftraining absolvieren,aber es geht wieder in die richtige Richtung.

Bedingt durch die Laufausfälle werde ich wohl in Luxembourg auch nicht den ganz großen Tag haben,aber sicherlich etwas flotter sein als in Frankreich
Fazit des Ironman 70.3 Aix en Provence:
Insgesamt ein tolles Renen.Schöne Schwimmstrecke.landschaftlich tolle Radstrecke und stimmungsvolle Laufstrecke.
Abstriche muss man in Sachen Orga machen,da die Franzosen viele Fehler machen und vor allem teilweise nicht mal der englischen Sprache mächtig sind.
für mich selber ist das Rennen aufgrund der Abfahrten und der heftigen Anreise nicht so sehr geeignet.
Somit wird es 2015 auf jeden Fall ein anderes Rennen zu diesem Zeitpunkt geben.



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Powerman Duathlon EM Horst an de Maas

Rennberichte 2014Geschrieben von Marcus Ziemann Fr, April 18, 2014 11:19:48
Nur zwei Wochen nach meinem wohl härtesten Ironman ging es schon wieder an die Startlinie.
Ziel,wie schon in den Vorjahren,die Duathlon Europameisterschaft im niederländischen Horst an de Maas.
Diesmal ging es aber über die ungewohnte Sprintdistanz.
Es folgten mehrere Starts und meiner über die offene Wertung sollte um 14 uhr erfolgen.eigentlich sollte die EM Wertung 5min vorher starten.irgendwie war alles unübersichtlich und so kam es dazu das ich wohl doch in der EM Wertung war und so verpasste ich meinen Start und musste mit mehr als 30 Sekunden Verspätung dem gesamten Feld hinterher.
Zum einen machte es mich sauer,zum anderen war es aber eine witzige Situation.
Besonders ernst wollte ich das Rennen eh nicht angehen,was die Platzierung anghehen sollte.
Nur zwei Wochen nach dem Ironman muss man überhaupt erst einmal wieder laufen können.
Das ging aber mehr als gut und so konnte ich die ersten den Lauf über 5km mit einer Top Zeit von 18:36 min abschließen.
Auf dem Rad war es auf den ersten Kilometern sehr verwinkelt und ich musste immer noch eine Menge Leute überholen,doch war es innerhalb der Stadt noch sehr eng.
Außerhalb wehte ganz schön ungemütlich und es wehte ein ordentlich kühler Wind.
mit einem Schnitt von 36,5kmh traf ich in der zweiten Wechselzone ein und machte mich zum zweiten mal in die Laufschuhe.
die ersten 1,5km waren wirklich noch top,doch dann wurde es hart.
mir fehlte es ja auch seit mitte letzen Jahres an Tempo Einheiten.so biss ich auf die Zähne und rette mich ins Ziel,welches ich nach 1:07 erreichen sollte.
Ich war top zufrieden,vor allem was den ersten Lauf anging.
Aufgrund der Europameisterschaft übrigens ein sehr starkes Starterfeld,was vor allem durch Briten geprägt wurde


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Rennkalender 2014

Rennberichte 2014Geschrieben von Marcus Ziemann Do, Januar 30, 2014 20:54:06
Die Verletzung ist Geschichte und die Vorbereitung nimmt langsam Fahrt auf.
zwar muss ich mich in Sachen laufen in nächster Zeit noch zurück nehmen,aber zumindest kann ich wieder rund dehen.vielleicht wird es ja noch was anständiges bis zum Ironman Los Cabos.
Mein neues Rad kommt auch langsam in Sicht.Ich freue mich schon drauf,Ende Februar hier das neue 2014er Scott Plasma Premium präsentieren zu können.
Die letzte große Anmeldung für dieses Jahr ist auch erledigt.der KMD Ironman Kopenhagen öffnete noch einmal seine Pforten und ich nutze das kurze Anmeldefenster noch um mich anzumdelen.Smoit werde ich dieses Jahr mindestens 3 Langdistanzen bestreiten.
Sicherlich kommen noch einige kleinere Events in den Kalender,aber hier das feste Hauptprogramm:



12.01 Swim&Run Kalkar

09.02-16.02 Trainingslager Paguera

30.03 Ironman Los Cabos/Mexico

21.04 Powerman EM Horst an de Maas

18.05 Ironman 70.3 Pais d'Aix

21.06 Ironman 70.3 Luxembourg

13.07 Antwerp Triathlon

24.08 Ironman Kopenhagen/Danmark


01.11 Ironman Florida





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