Marcus Triathlon Blog

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About Triathlon & my Life

Hier im Blog erfahrt ihr alle News über Training und Wettkämpfe.
Von der Herzschrittmacher OP 2005 bis zur Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii 2009 und dem Kampf gegen den Krebs 2010


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TOP 10 beim Ironman 70.3 Miami

Rennberichte 2013Geschrieben von Marcus Ziemann Di, Oktober 29, 2013 05:21:14

was soll ich sagen!?

ich bin überwältigt vom gestrigen Geschehen und weiß eigentlich gar nicht wo ich anfangen soll.versuche wir es mal den Tag von vorne zu beginnen und den kleinen Beigeschmack erst einmal zu vergessen.

Um 5 Uhr klingelte der Wecker.zwar war mein Start erst für 8'31 angesetzt,doch wurde die Wechselzone bereits um 7Uhr geschlossen.

Ich kam pünktlich an und hatte genug Zeit alles vorzubereiten.Ich war mental topfit und zu allem bereit.

kurz nach 7uhr erfolgte ein eindrucksvoller Sonnenaufgang und das ganze wurde vor dem Profistart gekrönt,als die US Hymne von einer jungen Lady live gesungen wurde und die US Flagge von den Marines gehisst wurde.ein unvergesslicher Gänsehautmoment.

Danach erfolgten im 3 Minuten Takt Wellenstarts.da meine Startgruppe schon zu den Teilnehmer stärksten zählt,gab es alleine in meiner AK 4 Starts und so erfolgte mein Start um 8'31 in der 18.Startgruppe.

Bei einer Wassertemperatur von 27,8 Grad wurde auch ein Neoprenverbot ausgesprochen und so gab es mal echten Triathlon.

Das ganze sollte mir als guter Schwimmer in die Karten spielen.Der Start erfolgte direkt aus dem Wasser.

ich konnte mich recht schnell an die Spitze meiner Gruppe setzen und die Position auch gut halten.es war eine Art Dreieckskurs.am hinteren Ende gab es dann eine ganze Menge Seegras das durchschwommen werden musste,was aber der einzig unangenehme Moment bleiben sollte.

dadurch das ich recht schnell auf sämtliche Startgruppen vor mir aufgeschwommen war,hatte ich den Überblick über meine Position verloren.mir war aber klar,das ich weiterhin recht weit vorne liegen würde.

So stieg ich mit einer absoluten Sahnezeit von 28:11(und das ohne Neo!) als erster bei den "Rotkappen" und als 5. in meiner AK aus dem Wasser.Sensationell!!!!!

Beim Lauf in die Wechselzone blieb ich mit dem rechten Fuß auf dem Asphalt hängen,was mir eine blutige Schramme einbrachte.ich wählte von daher die Variante direkt schon auf dem Rad in die Socken zu schlüpfen,was mich natürlich beim ersten Wechsel etwas Zeit kosten sollte.

Auf dem Rad ging es von Beginn an nur in die vollen.es machte einfach Spaß die Gruppen vor mir einzufangen und ich wurde mental stärker und stärker.wie schon im Vorjahr blies der Wind mächtig von vorne,nur diesmal wollte ich mich davon nicht beeindrucken lassen.

Nach nicht einmal 2km schon das erste Missgeschick.es ging ein paar Meter über schlechte Strassen und plötzlich sah ich im Zeitlupentempo meine Radflasche vom Lenker hüpfen.meine einzige die ich auf dem Rad hatte.so saß ich dann bis km 26 auf dem trockenen.

Im Laufe der ersten Kilometer hatte ich dann auch einen Partner gefunden.ein Däne setze ich immer wieder in Front und wir wechselten und ständig(fair) mit der Führungsarbeit ab.es war aber unheimlich motivierend sich ständig gegenseitig zu ziehen.

Voll konzentriert sich nicht aus den Augen zu verlieren ging es dann raus in Richtung Wendepunkt.Im Gegensatz zum letzten Jahr auch um einiges schneller.

hinter dem Wendepunkt gesellten sich zwei weitere Athleten hinzu,welche es aber nicht immer fair meinten und sich auch ausschließlich hinter uns aufhielten.wie zu erwarten war,hatten wir den Wind dann auch im Rücken und die Geschwindigkeit pendelte sich bei ca 45km/h ein.es deutete sich eine Wahnsinnszeit auf dem Rad an.

aus dem Nichts drehte der Wind plötzlich bei km 55-60.ich dachte schon das ich mir das einbilde,aber auch der Tacho bestätigte das ganze.dieser verfluchte Wind hatte wirklich gedreht.

bei etwa 75km vesuchte ich mich mit einem Riegel zu verflegen,den ich aufs Rad geklebt hatte.ich bekam diesen nicht so schnell ab und plötzlich war meine Gruppe zu weit weg.ich hatte versucht wieder aufzufahren.doch das setzte mir plötzlich dermaßen zu,das sich im Kopf alles drehte.

von jetzt auf gleich waren bei mir die Lampen aus und ich war fertig.ich musste abreißen lassen und versuchen mich in die Wechselzone zu retten.so verpflegte ich mich noch einmal ordentlich und versuchte mich wieder zu sammeln.der Wind nahm zu und die Strecke wollte nicht enden.

die 90km Marke konnte ich dann nach 2:24 durchfahren.leider war dieser Punkt aber noch vor der Wechselzone und diese erreichte ich dann nach 2:28.ein toller zweiter Wechsel schubste mich dann recht fix auf die Laufstrecke.ich brauchte dort eine Weile um die richtigen Beine zu finden,fühlte mich aber mit zunehmender Dauer immer wohler.

ich konnte zwar nicht mehr ganz das Tempo gehen,was ich mir vorher für das Rennen so gewünscht hatte,aber ich hatte ja auch schon einiges investiert.

der Weg über die Brücke war gigantisch.einfach ein herrlicher Ausblick aufs Meer und Downtown Miami.so vergisst man auch schon mal die Schmerzen,wenn man 4 mal diesen Anstieg rauf und runter muss.

Ich wusste das ich gut im Rennen war.die Rechenspiele begannen ja schon früh auf dem Rad.leider konnte ich diese(vorher für utopisch gehaltenen) Ziele nicht mehr ganz erreichen,aber dennoch sah es gut aus für eine Zeit unter 4:40.

Am letzten Wendepunkt merkte ich das es knapp werden würde und so mobilisierte ich wirklich noch einmal alles,um mir das noch zu erfüllen.also ging es noch einmal knapp 5,5 km an die Grenzen und darüber hinaus.

Und tatsächlich konnte ich nach 4:39:35 die Finishline überqueren.für einen Augenblick total überwältigt von den Gefühlen,war ich hin-und hergerissen zwischen Schmerz,Stolz und purer Freude

Vor ein paar Wochen sah es mit meinem Muskelfaserriß noch übel aus.und dann solch ein Ergebnis

Dazu brachte mich diese Traumzeit noch in die TOP 10.

Was sollte meinem Traumziel,der Qualifikation für die Ironman 70.3 World Championship 2014 im kanadischen Mont-Tremblant noch im Wege stehen?

eigentlich nichts,denn im letzten Jahr reichte Platz 21 zur Quali und da war es immerhin noch Las Vegas.

Auch reichte eine Zeit von knapp 4:50 und mit meiner Zeit wäre ich noch Richtung Podium gekommen.dazu waren die Bedingungen durch das Neoprenverbot ja eigentlich noch etwas langsamer.
Also war ich mir meiner Sache doch recht sicher.

Es gab 4 Slots in meiner Klasse.zunächst hatten von den ersten 6 auch nur 2 Leute angenommen.so musste ich den Roll-Down abwarten,wo verkündet wurde das 3 angenommen haben und noch ein Platz weitergeht.also war wirklich zittern angesagt.das war schnell erledigt,da auch schon der 7.Platzierte angenommen hatte.so war die Enttäuschung groß und sie ist es auch noch einen Tag später.

Das ganze soll natürlich nicht die großartige neue Bestzeit und die Top 10 Platzierung in den Schatten stellen!

Das ganze war die Krönung eines überragenden Triathlon Jahres 2013!!!!



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KMD Ironman Kopenhagen - DNF

Rennberichte 2013Geschrieben von Marcus Ziemann Di, August 20, 2013 22:39:00
Zurück aus dem hohen Norden mit vielen neuen Eindrücken.
Ich musste das Rennen leider auf der Laufstrecke mit verdacht auf Muskelfaserriß aufgeben.
Aber erst einmal der Reihe nach....
Am Do begann die Reise zunächst mit einer Zwischenübernachtung in Hamburg.Freitags morgens ging es dann auf die restlichen rund 470km nach Kopenhagen.dort machte ich ich zunächst auf zur Messe um die Startunterlagen einzusammeln.
dort konnte ich auch den Europa Chef von meinem neuen Sponsor Newton Running(Jonathan Small)treffen.
danach ging es noch etwas durch die wunderschöne Innenstadt von Kopenhagen und über einen kurzen Abstecher am Schwimmstart vorbei,ging es dann auch zur Pension,die außerhalb von Kopenhagen in Dragor lag.
kurz Sachen ausgeladen und sofort ab zur Pasta Party,die in einem größeren Veranstaltungssaal stattfand.recht nett,da es nicht so stressig zuging wie zuletzt bei anderen Ironman Rennen und sich nicht ums Essen geprügelt wurde.
Danach war ich dann auch platt und ich machte mich auf zur Pension.
Sa wollte ich kurz nach dem Frühstück direkt aufs Rad,aber es schüttete wie aus Eimern.so machte ich alles rennfertig und packte die Wechselbeutel.danach war keine Besserung in Sicht.so packte ich das Rad ein und wollte mit dem Auto die Radstrecke abfahren.das war zunächst gar nicht so einfach,da die Beschilderung in der Stadt spärlich,bis gar nicht vorhanden war.Ausserhalb war es dann recht eindeutig.es ging dann eine ganze Weile am Meer entlang und ich war schwer beeindruckt.bei anständigem Wetter sicherlich optisch nicht schlechter als Florida entlang der Küste.wirklich ein schöner Landstreifen.nach knapp 42km ging es dann ab ins Landesinnere und meine Meinung änderte sich schlagartig.enge Feldwege,kaputter Straßenbelag,völlig verwinkelt und viel zu eng,so empfand ich das ganze.ich konnte mir njur schwer vorstellen auf dem zweiten Teil einen anständigen Ironman über die Bühne zu bringen.dazu aber später mehr im Rennen.
das abfahren der Strecke im Auto kostete mich viel mehr Zeit als geplant und so war ich schon recht spät dran zum Check-In,der für meine Startnummer bei 14-15'30 angesetzt war.

inzwischen kam auch mal die Sonne raus und alles wirkte viel freundlicher.
danach bin ich noch einmal in die City gefahren und schaute mir noch ein wenig die Sehenwürdigkeiten an.inzwischen ist mir dann auch aufgefallen das ich den ganzen Tag nichts gegessen hatte und so ging es dann gegen 18uhr erst einmal zur Nahrungsaufnahme.ich war auch viel zu viel gelaufen.alles andere als optimal der ganze Tagesablauf.
in der Pension angekommen packte ich dann den Rest für den Rennmorgen und haute mich schon mal aufs Bett.ich wollte mich dann zum schlafen zwingen,der Schuss ging aber nach hinten los.die Pension war ein altes dänisches Landhaus,recht idyllisch.man hörte aber jedes Geräusch und der Holzboden machte übelsten Terror,sobald sich ein Fuß in bewegung setzte.
die Krönung waren dann irgendwelche Schweden,die um 2uhr Nachts umherliefen.so klingelte mein Wecker und ich hatte nicht eine Minute geschlafen.
auch mein Frühstück sah sehr spärlich aus.an der Tankstelle gab es wenigstens noch einen Kaffee.
mit dem Auto kam ich dann direkt bis zum Amager Strandpark vor und konnte direkt am Schwimmstart parken.
so hatte ich diesmal reichlich Zeit und es konnte kein Stress aufkommen.
Erfreulich war die Aussicht,das es diesmal zum ersten mal bei einem Ironman einen Wellenstart geben sollte.für mich ein klarer Vorteil,da ich mich in der Masse doch deutlich unwohler fühle.

so ging es dann für mich um 7'25 mit knapp 400 Mitstreiter in meiner Altersklasse ins Wasser,wo eine Runde von 3,86km zu schwimmen war.ich konnte mich direkt vorne platzieren und angenehm meinen Stiefel herunterschwimmen.das Wasser war mir etwas zu frisch,aber schön klar und es gab schon ordentlich Supporter auf den drei Brücken und am Rand.
nach 58:45 min konnte ich das Wasser verlassen.zum dritten mal eine Zeit unter der 60min Marke,zum zweiten mal(Klagenfurt) in diesem Jahr.
beim Wechsel fand ich es schon sehr kühl und ich schnatterte ganz schön.somit war der Wechsel nicht so dolle.auch die Wetteraussichten sagten einen Regentag und kühle Temperaturen voraus.eigentlich ein Horror für mich.
aber irgendwie war etwas anders.der Kopf stimmte und ich wollte unbedingt.
und das machte sich auf dem Rad bemerkbar.der Streifen an der Küste entlang war ein Traum und ich erreichte die 40km Marke nach 61min,was bis dahin ein 39er Schnitt war.
es war klar es so nicht weitergehen konnte.zum einen lagen noch 140km vor mir,zum anderen kam jetzt der langsame Teil,mit dem schlechteren Belag und den verwinkelten Straßen.wer auch meint das der Kurs völlig flach ist,der sieht sich getäuscht.für mich waren es aber absolut angenehme Wellen,die man super drücken konnte und die auch mal für Abwechslung sorgten.Meine Bedenken bestätigten sich auch in keiner Weise.
zumindest in meinem Umfeld war genug Platz da und die Strassen erwiesen sich als fahrbar.
am Ende der ersten Runde kamen dann drei Anstiege und der letzte davon war ein absolutes Stimmungsnest.Quasi "Salarer Berg light".tolle Stimmung hier,trotz des Wetters.
ständig blies der Wind und es war die ganze Zeit regenbehangen.es blieb aber,anders als vorhergesagt,größetenteils trocken.
auch die zweite Runde verlief ähnlich gut und das Feld hatte sich inzwischen weiter auseinandergezerrt.
Natürlich ging der Schnitt ein wenig runter,es deutete sich aber eine Zeit um die 5h Marke an.
Leider änderte sich dann bei km 140 das Wetter noch einmal.der Regen kam und peitschte mal kurz durch.zum Teil flogen auch Äste und Abgrenzungen umher.Schade,denn es wurde schwierig das Rad zu halten und so kostete das erheblich an Zeit.
nach Ablauf der zweiten Runde ging es dann noch zurück in die Stadt.auch hier etwas verwinkelt,einmal sogar über eine schmale Fussgängerbrücke.das kostete ebenfalls wertvolle Zeit.
so blieb die Uhr dann nach 5:11std für mich stehen.
ich war aber nach diesem ordentlichen Ritt keinesfalls angeschlagen und erstaunlich frisch.ich hatte natürlich auch die Uhr im Auge und wusste was möglich war.
so ging es dann hochmotiviert auf die Laufstrecke und dort konnte ich die ersten 5km in 22:xx laufen.es deutete sich ein absolter Sahnetag an.die Sub 10 Marke sollte endlich fallen.
dann ging am Hafen entlang in einen Schlosspark.
ein wenig bergauf,ein wenig Kopfsteinpflaster.am Ende dann ein Wendepunkt,wo es auch Rundenbänchen gab.
der Wind nahm wieder zu und der Regen kam plötzlich von der Seite.
als es wieder aus dem Park heraus,auf die Strasse ging,passierte es.
ein hoher Bordstein,ich verkürzte links den Schritt etwas und machte einen Sprung.Beim aufkommen mit dem rechten Bein merkte ich einen stechenden,sehr unangenehmen Schmerz.ich konnte sofort keinen Schritt mehr laufen.
ich versuchte trotzdem ein paar Meter zu gehen,mal zu dehnen.aber ich war mir bewusste das evtl sogar etwas gerissen sein sollte.
natürlich konnte ich so nicht weitermachen.zum einen war es noch viel zu lang,zum anderen ging es halt gar nicht mehr.
ich humpelte zurück zum After Race Bereich und begab mich erst einmal in Behandlung.
es war einfach nur Sch......es passte alles an diesem Tag....einfach alles
Schade auch weil dieser Wettkampf es verdient hatte,diese Marke zu knacken.
Auch auf der Laufstrecke eine einmalige Stimmung.
Auch als ich zurück humpelte,wurde ich immer wieder aufgemuntert.die Dänen machen diesen Ironman zur Riesensause und auf der Laufstrecke zur Partymeile.
ansonsten von vorne bis hinten toll organisiert.super nette Helfer,tolle Location,top Verpflegung
ich komme wieder,das ist klar!
und auch Kopenhagen als City ist immer eine Reise wert!




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Kärnten Ironman Austria 2013

Rennberichte 2013Geschrieben von Marcus Ziemann Fr, Juli 05, 2013 21:19:32

Der große Tag war da !!!

Am 05.07.2009 stand ich zum ersten mal an der Startlinie zu einem Ironman und es war der Kärnten Ironman Austria.

Am 30.06.2013 stand ich erneut im Klagenfurter Strandbad an der Startlinie zum Ironman Austria und es war bereits mein 10. Start über die Ironman Distanz.

Wie schon vorher geschrieben,ging ich mit gemischten Gefühlen an den Start.

Der Körper war fit und es gab wenig Ausfälle in der Vorbereitung.dennoch waren es im freien viel zu wenig Radkilometer um mein ganz großes Ziel zu erreichen.

Aber ich hatte mir ja auch im Vorfeld das Ziel gesetzt wieder zum Spaß zurück zu finden,statt mir ständig Druck zu machen.

Zum ersten mal beim Ironman Austria die 3000 Athleten Marke erreicht,was die Veranstalter dazu Zwang das Feld etwas zu entzerren.So gingen 400 Athleten und die Profis bereits um 6'45 ins Wasser.

mit meinen Schwimmleistungen hätte ich ebenfalls dort starten können.hätte den Vorteil gehabt,das mehr Platz da gewesen wäre.Als Nachteil empfand ich dabei für mich,das ich mir dann evtl zuviel Druck machen würde und mich evtl beim schwimmen schon abschiessen würde.

15min nach der ersten Welle erfolgte mein Start,mit den restlichen 2600 Athleten.

Ich versuchte sofort vorne Weg zu kommen und wusste spätestens seit dem 70.3 Ironman Mallorca um meine Stärke.Nur vergass ich später etwas das Tempo zu drosseln.

Ich zog mein Tempo voll durch.Im Lendkanal traf ich bereits auf viele Silberkappen aus der ersten Welle.Hier herrschte,wie immer,eine Top Stimmung und so zog ich weiterhin mein hohes Renntempo voll durch.Mit einer neuen Bestzeit von 0:57:15 min konnte ich den Wörthersee dann hochmotiviert,nach 3,86km, im lRosengarten des Seeparkhotels verlassen.

Das machte Mut für den restlichen angen Tag!

Die Wechselzone erschien wieder endlos lang und ich kam nur sehr schlecht aus meinen Neoprenanzug heraus.dort hatte ließ ich sicherlich einiges an Zeit liegen.

Dann raus aus T1 und rauf auf den Bike Kurs.180km feinste Landschaft sollten vor mir liegen,gepaart mit 1700 Höhenmetern.Zuerst eine Zusatzschleife am EM Stadion entlang und dann ging es am See entlang Richtung Velden.Ich drückte am Anfang gut aufs Tempo und wollte möglichst nah am meine Radbestzeit aus Barcelona(5:00:26) herankommen.

So ging ich,wie schon beim Schwimmen,auf den ersten 20km ein zu hohes Tempo.

Das hatte sich dann am ersten richtigen Anstieg zum Faaker See eh erledigt.Kurz danach nahm auch der Wind zuund die Beine wurden etwas schwerer.Das Tempo nahm etwas ab,was aber auch so zu erwarten war.

Das Scott Plasma Premium rollte mit den Xentis Mark 2 TT perfekt über den Kurs.ich kam gut über die welligen Anstiege und konnte die Abfahrten auch gut nehmen.dennoch merkte ich am Wendepunkt,nach den 90km,schon das ich keine gute Radzeit erreichen sollte.

Trotzdem stimmte alles im Kopf und ich zog mein Programm durch.

Auf der zweite Runde kam dann doch noch etwas mehr Gegenwind auf und so konnte ich mit einer Radzeit von 5:26:28 die zweite Wechselzone erreichen.

Damit kann ich eigentlich nicht zufrieden sein.

Dennoch war ich froh diesmal alles ohne Pleiten,Pech und Pannen über die 180km gebracht zu haben.

Auch die Beine fühlten sich richtig gut an.Ich startete noch in der Wechselzone meinen Timex Global Trainer,doch leider wollte dieser erst nach 6-7km ein GPS Signal empfangen.so lief ich etwas "blind" in Richtung Krumpendorf.ich konnte also nicht aufs Tempo achten,rechnete aber nach den Kilometerschildern und merkte das ich auf den ersten Kilometern in Richtung Parkbad Krumpendorf einen 4'45er Schnitt pro km ging.eigentlich zu flott,aber ich konnte und wollte nicht langsamer.zu groß war auch plötzlich der Wille endlich mal einen Marathon um 3std30 zu laufen.Das Vorhaben ging auch bis zur Halbmarathonmarke,vielleicht auch noch bis km 25 auf.

Dann folgten an den Verpflegungsständen die ersten längeren Gehpausen.es wurde auch zunehmend wärmer und die Sonne knallte das gut von oben.Der Kopf wurde schwächer.aber ich kämpfte und biss mich durch.Natürlich fiel die Zeit damit auf der zweiten Marathonhälfte ab.

In Klagenfurt zum letzten mal um den Wendepunkt am Lindwurm,zurück durch die City,vorbei an den Cafes mit den zahlreichen Zuschauern ging es zum letzten mal zurück in Richtung Europapark.die Stimmung war gigantisch und ich saugte alles auf.die Schmerzen gingen auf den letzten 6-7km ganz klar in Stolz über.Stolz nicht unbedingt auf die Zeit.Stolz einfach darauf diesmal den Kopf und die Ängste besiegt zu haben.Vielleicht auch mal überzogen zu haben,aber einfach mal alles riskiert und versucht zu haben.

Das habe ich so oft vermisst.zur Geduldsprobe wurde dann noch der letzte Kilometer.das 42km Schild war völlig falsch angeordnet und so war der letzte Kilometer fast dreimal so lang und erschien unendlich.Vom Plattenwirt dann auf die Promenade und die Finsishline war schon lange zu hören.

Die letzten 500m wurden voll genossen und mit den Zuschauern gefeiert.Ein herrlicher Zieleinlauf.

Die Uhr blieb exakt nach 10:29:00 stehen.wie gesagt,keine Top Zeit,aber Aufgrund von Trainingsaufwand,Bedingungen und Rennverlauf,dennoch ein verdammt großer Tag.

Gekrönt wurde das ganze dann am Tag nach dem Rennen auf der Awards Party.

Bei einer sehr emotionalen Siegerehrung wurde ich,zusammen mit Christian Troger ,vor den vielen Anwesenden im Ironman Dome ausgezeichnet.Die M-Dot Trophäe wurde uns von niemanden geringeren, als dem amtiereden Ironman World Champion ,Pete Jacobs persönlich überreicht.

Kärnten Ironman Austria 2013.....ein unvergessliches Erlebnis

mehr geht nicht mehr!

Vielen Dankan alle

-die an diesem großen Tag an mich geglaubt haben

-die mir die Daumen gedrückt haben

-die mitgefiebert und das Rennen verfolgt haben

-die mir die Kraft geben,auch in schwierigen momenten

-an alle die mich mit Material und sonstigen Leistungen unterstützen

bis zum nächsten großen Tag!

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5150 Klagenfurt/Austria

Rennberichte 2013Geschrieben von Marcus Ziemann Di, Juni 11, 2013 19:15:58

Am vergangenen Wochenende stand die Generalprobe für das erste große Saison Highlight,dem Ironman Austria an!

an gleicher Wettkampfstätte ging es zum Bonus-Wettkampf der Ironman Serie,dem 5150 Klagenfurt.

dafür mussten am Freitag erst einmal gut 1000km auf der Autobahn überwunden werden.

trotz der weiten Anreise ist der Wörthersee doch immer wieder eine Reise Wert.und so zeigte sich die Region an diesem Wochenende wieder von der sonnigen Seite,während Teile der Heimat immer noch mit starken Regen und Überflutungen zu kämpfen hatten.

Samstags dann eine Runde Beine lockern auf der Wettkampfstrecke und am nachmittag Startunterlagen am Seepark Hotel abholen.

Ungewöhnlich war dann am Sonntag die Ansetzung der Startzeiten,mit dem ersten Start um 14Uhr bei den Profis.

Der Start für meine Altersklasse war für 14'15 angesetzt.irgendwie war ich schon früh im Startbereich und das Rad war auch schon gegen 11uhr eingecheckt.so hieß es dann doch eher "Zeit totschlagen bis zum Start"

Der Schwimmstart sollte hierbei direkt im Strandbad von Klagenfurt,von einem Steg aus erfolgen.Der Wörthersee war für seine Verhältnisse doch noch recht kühl,aber angenehm zu schwimmen.es kam zu den üblichen Rangeleien nach dem Startschuss,abe ohne nennenswerte Zwischenfälle.

ich konnte gut in der vorderen Gruppe mitschwimmen und schnell waren Leute mit grünen Kappen aus der vorigen Startgruppe eingeholt,bevor es auf der Halbinsel Maria Loretto zu einem kurzen Landgang aus dem Wasser ging.kurzer Sprint über die Strasse und auf der anderen Seite per Hechtsprung von einer Rampe in den Lendkanal.

fand ich persönlich nicht ganz so geschickt.der Lendkanal ist nicht wirklich tief,beim Sprung wirbelte dann ordentlich Modder auf und störte absolut den Schwimmrythmus.trotz allen ging das einfangen der grünen Kappen weiter.

nach einem gefühlt guten Schwimmen ging es dann im Garten des Seepark Hotels wieder an Land.

die Schwimmzeit vermeldete aber alles andere als eine gute Zeit.25:05 für die "angeblich" 1500m sind für mich keine wirklich gute Schwimmzeit.da ich aber in meiner Gruppe deutlich im vorderen Feld zu finden war,gehe ich davon aus,das der Kurs durch den Landgang wohl etwas länger war.

der Wechsel war wieder lang und so ging es 4min später raus auf den Bike Kurs.hier waren zwei Runden angesetzt.

Entgegengesetzt zur Ironman Strecke wurde über Viktring dann nach Keutschach rauf gefahren.dann runter nach Reifnitz und am See entlang wieder nach Klagenfurt.die Seite nach Keutschach bestand fast nur aus einem ordentlichen Anstieg,gepaart mit einem netten Gegenwind.die Abfahrt nach Reifnitz wiederrum war kurvenreich und mit Vorsicht zu geniessen.alles andere als ein schneller Kurs also.

Ich merkte früh das der Kopf an dem Tag willig ist,die Beine aber irgendwie Wackelpudding vermeldeten.

Auf der zweiten Radrunde wurde dieser Zustand besser und ich fand langsam ins Rennen.zu spät aber,wenn man auf den kürzeren Distanzen mithalten möchte.

die Frage ist halt nur....möchte man das,oder sieht man das ganze als Training für den Ironman.

wohl eher zweiteres und somit Frage geklärt.wiederrum steckte auch sicherlich die 1000km Anreise in den Beinen.

nach 1:12 konnte ich dann mein Scott Plasma Premium wieder in der Wechselzone abstellen.diesmal hatte ich auch die Xentis Mark 2 TT der Scheibenvariante vorgezogen.

So ging es dann in die Laufschuhe.von dort an war leiden und beissen an erster Stelle angesagt.

mit einem satten 181 Durchschnittspuls ging es über die gesamte Laufstrecke,wo es inzwischen für alle eher zu einem Hitzerennen wurde.

Am Ende sprang dann ein 34er Platz für mich raus.sicherlich hatte ich deutlich mehr erwartet.keine der Zwischenzeiten passte für mich,genauso wenig wie die Endzeit.alle drei Disziplinen waren aber auch über der angegebenen Streckenlänge und somit etwas lang geraten,was das ganze etwas relativiert.trotzdem haderte ich ein wenig mit mir selber.

da der ganze Auftritt eh nur als "Training" gedacht war,gönnte ich mir nach dem Wettkampf noch eine kurze Fahrt auf der Ironman Strecke,um etwas Gefühl für die Aufgabe in 3 Wochen zu bekommen.dabei ging es den langen Anstieg rauf zum Rupertiberg,der auf dem 180km Bike Kurs zweimal zu fahren ist und bei km 60 und 150 auf uns wartet.

Ich hoffe das meine Beine sich in 3 Wochen an das ganze erinnern und die kurze Einheit vielleicht für den Kopf ganz gut war.

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Ironman 70.3 Mallorca

Rennberichte 2013Geschrieben von Marcus Ziemann Mi, Mai 15, 2013 22:51:54

Der erste Triathlon der Saison ist geschafft!!!

Zum dritten mal ging ich auf der Balearen Insel Mallorca beim Ironman 70.3 Alcudia an den Start

Kurz und knapp vorne weg....es wurde die beste aller drei Zeiten auf Mallorca

aber nun zum Rennen.....

die Vorbereitung lief ja nicht wirklich optimal.durch unseren harten Winter fehlt es doch deutlich an Radkilometern.und da ich ja auch kein Trainingslager in den Beinen habe,sah ich meine Chancen auf eine gute Zeit dahinschwinden.

aber aufgeben gilt nicht.Anreise und die Vortage liefen optimal.wie immer noch einmal mit dem Auto auf die Radstrecke und am Donnerstag dann Startunterlagen einsammeln.Das Wetter war in der gesamten Woche top.Meist Sonne pur und Temperaturen zwischen 21-25 Grad,mit einem ordentlichen Lüftchen versehen.

Als Bike hatte ich mich dieses mal für eine komplett andere Version entschieden.

Das Scott Foil durfte diesmal mit auf die Reise und als Vorderrad wählte ich das Xentis Squad 4.2.hinten sollte es dann die Scheibe richten.die Mischung hielt ich für optimal für die flaschen Passagen,die 18km langen Kletteranstieg zum Kloster Lluc und die Abfahrten mit den scharfen Kurven.

Am Rennmorgen fühlte ich mich sehr entspannt.vor dem Rennen cool wie immer,doch wusste ich von Anfang an das es mein Tag wid.

Bis zum Startschuss lief auch alles nach Plan,anders als im letzten Jahr,wo es bis zu diesem Zeitpunkt bereits Reihenweise Pannen gab.

Also Startschuss und ab ins Mittelmeer.dieses mal waren die Startgruppen etwas größer,da in diesem Jahr 3200 Athleten ins Rennen gingen.fast 1000 mehr als im Vorjahr!!!anders als ich vermutete,gab es weder beim Schwimmen,noch auf der Radstrecke negative Auswirkungen.

ich konnte beim Schwimmen direkt vorne weg meinen Rythmus finden.das Meer gab ordentlich Auftrieb und ich konnte sogar mit einer Zeit von 28:22 min auf der 70.3 Distanz eine Bestzeit aufstellen.

ein wenig angeschlagen stieg ich dann wieder an Land und machte mich auf den Weg in die 700m lange Wechselzone.normal also das der Wechsel hier etwas länger dauert.aber auch hier alles im Lot.

im Gegensatz zu den beiden Vorjahren freute ich mich auf den Anstieg zum Kloster Lluc.die ersten 15,17km dorthin liefen super und der Tacho schwankte zwischen 37-40 km/h.es ist auch immer wieder ein genuss am morgen die Bucht von Polenca entlang zu fahren und dort aufs Meer zu blicken.

dann der lange Anstieg.völig ohne Probleme ging es halt lange rauf.und es machte weiter Spaß.dadurch das meine Startgruppe als vorletztes startete,konnte ich viele aus den anderen Startgruppen einsammeln.nach 30km bereits die ersten Frauen,die schon 1 std vorher gestartet waren.

das Kloster war erreciht,noch einmal links in den letzten Anstieg und es war geschafft.nun sollte die lange Abfahrt folgen,gespickt mit scharfen Kurven,die sich in Serpentinen nach unten zogen.

die erste scharfe Kurve folgte und zum ersten mal hatte der Spaß ein Ende!!!!!!

das Hinterrad brach völlig aus und ich rutschte dabei in Richtung Abgrenzung.die war ca 30cm hoch und dahinter Abgrund.ich überlegte schon mich fallen zu lassen.das Rad fing sich und ich konnte mich halten.

da war ich aber erst einmal wach.nächste Kurve und die Bremsen quietschten und es kam nicht viel.dann merkte ich das ich vergessen hatte die Bremsbeäge für die Scheibe zu tauschen.ganz schlechter Zeitpunkt.und so konnte ich die ganze Abfahrt nur noch vorne bremsen.fast im stehen schlänglete ich mich nach unten.aber auch das konnte mich mich aus dem Rythmus bringen.

natürlich verlor ich zahlreiche Plätze und wertvolle minuten.aber es war mir doch lieber heil unten anzukommen.

Umso mehr Freude hatte ich im Anschluss wieder,als die Jagd wieder begann und ich wieder meinen gewohnten Schnitt fahren konnte.

Ordentlich Gegenwind gab es dann noch einmal auf den letzten 15km durch das Naturschutzgebiet.

Aber zufrieden und total entspannt kam ich in die Wechselzone.

Auch hier wieder ein Wechsel ohne Probleme.nur der Timex Global Trainer bekam nicht auf anhieb ein Signal und so lief ich zunächst bis zum esrten Wendepunkt auf der ersten Runde ohne Kontrolle.

Aber die gesamten 3x7 km konnte ich völlig souverän meinen Stiefel runterlaufen.ständig mit einem lächeln.

der Tag machte einfach Spass.komplett ohne jede Leidensminute errechte ich das Ziel und es sprang die beste Zeit aller drei Starts raus.und das mit einer Verbesserung von 29min gegenüber dem Vorjahr und 8min Verbesserung gegenüber 2011.

Spass machte auch der Auftritt im tollen neuen Outfit von Acton Sports,das pünktlich zum Rennen eintraf und den Test bestens bestanden hat.

vielen Dank hierfür noch einmal an Ivan Trenkle von Acton Sports und an den Double X Store,die wie immer mein Rad fit für das Rennen gemacht haben!

Ich freue mich auf die weiteren Higlights in Klagenfurt und Miami....so darf die Saison weitergehen!!!!

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2013 Horst aan de Maas ETU Powerman Long Distance Duathlon Europe

Rennberichte 2013Geschrieben von Marcus Ziemann So, April 28, 2013 11:14:33

Der dritte Auftritt in diesem Jahr sollte auf jeden Fall diesmal mit einer ordenlichen Portion Leidenszeit verbunden sein.es ging diesmal zur 2013 Horst aan de Maas ETU Powerman Long Distance Duathlon EuropeChampionship.

Ein super organisiertes Rennen in beschaulichen Horst aan de Maas an der niederländisch-deutschen Grenze,Nahe Venlo.

Für mich eigentlich eher als Koppeltraining für die Auftritte beim 70.3 Mallorca und dem Ironman Austria gedacht und gleichzeitig mal ein Test unter Wettkampfbedingungen.

Zum ersten mal konnte ich auch hier die neuen Xentis Mark 2 TT testen,die sich als optimal erwiesen.

mein Start war für 9'40 angesetzt und zuvor folgten die Profi Starts der Männer und kurz dach der Frauen.

Man merkte schon früh am morgen,das man hier tatsächlich bei einer Europameisterschaft am Start war.nicht alle nahmen diesen Wettkampf "nur als Training".viele internationale u.a Briten,Spanier,Griechen usw waren im Nationaldress vertreten und nahmen das ganze ernst.

als ich um 8uhr meine Startunterlagen abholte hatten wir zwar Sonne,aber eine Temperatur von kühlen 3 Grad.zum Glück stieg diese im Laufe des Tages noch an,dennoch fand ich es auf dem Rad schon etwas zu frisch.

Obwohl ich ja recht unerfahren in Sachen Duathlon war und es vorne weg mit 15km Lauf und dann mit 60km Rad doch en läner Tag werden sollte,lies ich mich vom hohen Tempo anstecken.Sofort ging es mit hohen Tempo auf die 6x2,5km langen Runden.Ich fühlte mich aber trotz des Tempos sehr wohl.

Zu schaffen machte mir in den Tagen zuvor der Heuschnupfen,der mir schlaflose Nächte brachte und bei dem ich dann zu Sicherheit ein Asthma Spray mit dabei haben musste.Nicht ganz die optimalen Voraussetzungen für ein solches Rennen.

Die ersten 15km konnte ich dann aber knapp über einen 4er Schnitt hinter mich bringen.Nach dem Wechsel auf's Rad merkte ich aber sehr schnell das der erste Lauf mich zuviel Körner kostete.und so begann eine 60km lange Leidenzeit auf dem Rad.es ging nicht mehr viel zusammen.für das Rennen nicht gut,aber als Trainingseffekt für die nächsten Rennen eine gute Sache.Ich biss mich auf den 3x20km langen Runden durch.Lange Feldwege,viel Wind und angeschlagene Beine zerrten an den Nerven.

Dann die letzte Einfahrt in die Stadt ud die Wechselzone tauchte plötzlich deutlich eher auf als erwartet.dabei war ich noch gar nicht aus den Radschuhen raus.ich rollte dabei etwa mit dem halben Vorderrad über die Linie der Wechselzone.ein Kampfrichter nahm es dann sehr genau und pfiff mich zurück.ich durfte dann vor der Linie stehen bleiben und eine etwa 2min Zeitstrafe absitzen.Lächerlich und kleinlich.

Abschliessen ging es erneut über 3 Laufrunden durch die Horster Innenstadt,bei denen ich mich nur noch über die Zeit quälte.selten war ich nach einem Rennen so angeschlagen wie diesmal.

Trotz allem ein gutes Rennen,welches mir hoffentlich gute Beine für die nächsten Auftritte bringt.

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